mini|Kandidatenplakat zur Landtagswahl in Niedersachsen 1982 Heiner Herbst (* 25. November 1931 in Braunschweig; † 21. August 2025) war ein deutscher Politiker (CDU).
Leben Herbst besuchte die Volksschule in Königslutter am Elm und wechselte später auf das Gymnasium in Helmstedt sowie die Neue Oberschule in Braunschweig. Nach dem Abitur 1951 studierte er Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Kiel. Sein erstes juristisches Staatsexamen legte er im Jahr 1955 in Schleswig ab. 1959 folgte das Assessorexamen in Hannover. 1960 begann er seine Tätigkeit als Rechtsanwalt in Braunschweig. 1973 wurde er zum Notar ernannt.
Seit 1954 war Herbst Mitglied der Jungen Union in Schleswig-Holstein. Zwei Jahre später wurde er Mitglied der CDU. Herbst war neun Jahre als CDU-Kreisvorsitzender in Braunschweig tätig. Ferner war er Mitglied des Verwaltungsausschusses des Staatstheaters Braunschweig und Mitglied des Verwaltungsrates des Studentenwerks Braunschweig. Herbst war zudem als Mitglied des Beirates des Instituts für angewandte Mikroelektronik GmbH in Braunschweig beschäftigt sowie gewählter Vorsitzender des Beirates für amtliche Materialprüfung in Niedersachsen. Bei der Firma Max Voets GmbH in Braunschweig wurde er Mitglied des Beirates sowie zwischen 1974 und 1978 Mitglied der Verbandsversammlung des Großraumverbandes Braunschweig. 1994 wurde Herbst mit der Agnes-Pockels-Medaille der Technischen Universität Braunschweig ausgezeichnet.
Öffentliche Ämter Herbst war durchgehend von der neunten bis zwölften Wahlperiode vom 21. Juni 1978 bis zum 31. Dezember 1991 Mitglied des Niedersächsischen Landtages. Hier war er vom 23. Juni 1982 bis zum 31. Dezember 1991 Vorsitzender des Ausschusses für Rechts- und Verfassungsfragen. Von 1986 bis 1989 war er außerdem Vorsitzender des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zu dem Sprengstoffanschlag auf die Justizvollzugsanstalt Celle im Jahre 1978.
Von 1992 bis 1999 war Heiner Herbst Präsident des Niedersächsischen Landesrechnungshofes.
Literatur Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 156.
Einzelnachweise
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