Johann Hörmann (* 22. Juli 1651 in Mindelheim; † 1. Juli 1699 in München) war ein Jesuit und Kunstschreiner.
mini|St. Michael in München, hinten links die Kanzel von Hörmann Hörmann, einer der bedeutendsten Kunstschreiner des frühen Barocks in Deutschland, gehörte seit 1672 den Jesuitenkollegien von Landsberg, Ingolstadt, Amberg, Regensburg, Straubing und München an. In ganz Bayern war er für Einrichtungen der Jesuiten tätig und entwarf Ausstattungen für Kirchen wie Altäre, Beichtstühle oder Tabernakel. Stilistisch dem wuchtigen italienischen Barock nahestehend, überzeugen seine Altarbauten durch die klaren Linien, denen sich schmückende Elemente wie Blumengirlanden oder Akanthus unterordnen.
Werke
1678: Kongregationssaal des ehemaligen Jesuitenkollegs in Amberg 1683–1684: Hochaltar, Beichtstuhl und Kanzel der ehemaligen Jesuitenkirche in Straubing 1687–1688: Speisesaal und Rekreationsraum des Jesuitenkollegs in Amberg 1689: Hochaltar der Pfarrkirche von Trautmannshofen 1690: Kassettendecke des Rathauses von Landsberg 1694: Hochaltar und Kreuzaltar der Pfarrkirche St. Georg in Amberg 1697–1698: Kanzel, Dreifaltigkeitsaltar und Namen-Jesu-Altar in St. Michael in München
Literatur
Kategorie:Kunstschreiner Kategorie:Bildhauer des Barock Kategorie:Jesuit Kategorie:Person (München) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1651 Kategorie:Gestorben 1699 Kategorie:Mann