Oscar Herbert Pfeiffer (* 16. Januar 1902 in Köln; † 22. April 1996 in Sigmaringen) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben Oscar Herbert Pfeiffer veröffentlichte seit den Zwanziger Jahren Gedichte und zahlreiche Theaterstücke, später auch Aphorismen, die sich an Sigmund Graff anlehnen,Friedemann Spicker: Der deutsche Aphorismus im 20. Jahrhundert. Spiel, Bild, Erkenntnis. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2004, ISBN 3-484-10859-2, S. 716. und Hörspiele; er schrieb seine Texte teilweise auf Hochdeutsch, teilweise in Kölner Mundart. Daneben lieferte Pfeiffer journalistische und kulturhistorische Beiträge für diverse rheinische Zeitschriften und Zeitungen, u. a. für das Neue Rheinland, den Kölner Stadt-Anzeiger und die Neue Rhein Zeitung.

Werke Frühe Ernte, Köln [u. a.] 1920 Pygmalion wird kuriert, Köln 1920 Die stille Insel, Rendsburg [u. a.] 1922 Waldhochzeit, Weinböhla b. Dresden 1923 Lettern sehen dich an, Berlin [u. a.] 1958 Der Brief des Urias, Berlin [u. a.] 1959 Irren ist göttlich, Berlin [u. a.] 1959 Ende der Durchsage, Köln-Lindenthal 1965 Drei Dramen, Köln-Lindenthal 1966 Haus-Aphorismen, Köln [u. a.] 1970 Kölner Aphorismen, Köln 1970 Ketzereien Kölner Köpfe, Köln o. J. Zwischen Weihrauch und Schwefel, Köln 1988

Literatur Heribert A. Hilgers: Oscar Herbert Pfeiffer und seine „Domgespräche“. Dem inzwischen 86jährigen Autor vieler hochdeutscher u. kölscher Texte zu Ehren. In: Alt-Köln 70, 1988, , S. 14–19.

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