Dokville ist ein Dokumentarfilm-Kongress, der vom Haus des Dokumentarfilms veranstaltet wird. Bis einschließlich 2016 fand er jährlich in Ludwigsburg statt, seit 2017 wird er in Stuttgart veranstaltet. Bei diesem Branchentreff erörtern Filmschaffende an zwei Tagen künstlerische und ökonomische Aspekte des Dokumentarfilms.
Bei dem zeitgleich stattfindenden SWR Dokufestival wird ab 2017 jährlich der mit 20.000 Euro dotierte Deutsche Dokumentarfilmpreis verliehen. Dort wird auch der Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms (dotiert mit 3.000 Euro) verliehen. Hinzugekommen sind seit 2017 außerdem der Preis der Stuttgarter Zeitung Leserjury (dotiert mit 4.000 Euro) und der Preis der Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur (dotiert mit 5.000 Euro) sowie seit 2018 der Musikpreis der Opus GmbH (dotiert mit 5.000 Euro).
DOKVILLE 2025 soll am 26. und 27. Juni 2025 in Stuttgart als Präsenzveranstaltung und im Livestream stattfinden.
Themenrückblick 2006: Auf schmalem Grat – Copyright und Rechte 2007: Dokumentarfilm als Ereignis. Kino – Fernsehen 2008: Dokumentarfilm 2.0. Gefangen im Netz oder völlig neue Möglichkeiten? 2009: Erfolg am Medienmarkt. Der Dokumentarfilm, das Geld und die Dramaturgie 2010: Realität oder DokTale. Filmemacher auf Umwegen 2011: Dokumentarfilm der Zukunft. Zukunft des Dokumentarfilms 2012: Vom Dokumentarfilm leben 2013: Wandel des Dokumentarischen 2014: Grenzenlos. Neue Kooperationswege für den Dokumentarfilm 2015: Film + Social Media. Sprengkraft für den Dokumentarfilm 2016: Film, Webdoku, Game, 360° transmedial Erzählen 2017: Fakes, Fakten, Footage 2018: In Serie – Boom Non-Fiktionaler Formate 2019: Animierte Wirklichkeit – Zwischen Fakt und Fiktion 2020: Stimmen aus der Branche (Auswirkungen der Corona-Krise) 2021: Doku-Serien. Experimentell. Vielfältig. 2022: Dokumentarfilm. Investigativ. 2023: Medien und Diversität 2024: Krieg und Des:information 2025: Rechtsruck Deutschland. Dokumentarische Positionen
Preisträger des Deutschen Dokumentarfilmpreises 2003: Die Kinder sind tot von Aelrun Goette 2005: Die Spielwütigen von Andres Veiel 2007: Gambit von Sabine Gisiger 2009: Let’s Make Money von Erwin Wagenhofer 2011: Pina von Wim Wenders 2013: Sofia’s Last Ambulance von Ilian Metev SWR, 22. April 2013. 2015: Song from the Forest von Michael Obert 2017: Democracy – Im Rausch der Daten von David Bernet In: DeutschlandfunkKultur.de, 1. Juli 2017. 2018: Of Fathers and Sons von Talal Derki 2019: Heimat ist ein Raum aus Zeit von Thomas Heise 2020: Eine Klinik im Untergrund – The Cave von Feras Fayyad und Lovemobil von Elke Lehrenkrauss (Preis zurückgegeben) 2021: Ich bin Greta von Nathan Grossman In: SWR.de, 18. Juni 2021. 2022: Dear Future Children von Franz Böhm und Herr Bachmann und seine Klasse von Maria Speth 2023: Kash Kash – Without Feathers We Can’t Live von Lea Najjar und When Spring Came to Bucha von Mila Teshaieva und Marcus Lenz 2024: Total Trust von Jialing Zhang 2025: Im Prinzip Familie von Daniel Abma
Ehrenpreis (seit 2021) 2021: Georg Stefan Troller 2022: Werner Herzog 2023: Wim Wenders 2024: Ulrike Ottinger
Förderpreis Haus des Dokumentarfilms 2005: 7 Brüder von Sebastian Winkels 2007: Prinzessinnenbad von Bettina Blümner 2009: Draußen bleiben von Alexander Riedel 2011: How to make a book with Seidl von Jörg Adolph und Gereon Wetzel 2013: Die Große Passion von Jörg Adolph 2015: Am Kölnberg von Robin Humboldt und Laurentia Genske 2017: Raving Iran von Susanne Regina Meures 2018: Shut up and Play the Piano von Philipp Jedicke 2019: Dark Eden von Jasmin Herold und Michael David Beamish 2020: Lost in Face von Valentin Riedl In: meedia.de, erschienen und abgerufen am 2. Juli 2020. 2021: Was tun von Michael Kranz 2022: The Other Side of the River von Antonia Kilian 2023: Nasim von Ole Jacobs und Arne Büttner 2024: Goldhammer von André Krummel und Pablo Ben Yakov 2025: Tell Them About Us – Über Uns Von Uns von Rand Beiruty
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Einzelnachweise
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