Jochen Haselbacher (geboren 17. September 1943 in Celle)o. V.: Haselbacher, Jochen in der Datenbank Niedersächsische Personen der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 27. Oktober 2023 ist ein deutscher UnternehmerAnke Wiese: Wedemärker Profile: Mit fast 80 Jahren lebt Mellendorfer Jochen Haselbacher noch immer für den Sport – und die Familie, Artikel hinter Bezahlsperre auf der Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 27. Juli 2023 und Politiker (CDU). Er war von 1982Barbara Simon: Haselbacher, Jochen CDU, in dies.: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch, hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages, Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 141–142 bis 2003 Mitglied des Niedersächsischen Landtags. Der Sportfunktionär gilt als „Vater“ des Eishockey-Vereins Hannover Scorpions.

Leben Jochen Haselbacher ist Enkel von Andreas Haselbacher, nach dem in Mellendorf die Straße von der Landstraße L190 zum ehemaligen ehemaligen Emaillierwerk benannt wurde. Nach dem Abitur ging er zur Bundeswehr, wo er Reserveoffizier war. Danach absolvierte er eine Lehre zum Bankkaufmann und arbeitete von 1972 bis 1992 als Geschäftsführer eines mittelständischen Industriebetriebes. Ebenfalls 1972 trat der der CDU bei. Ab 1994 war er Inhaber und Geschäftsführer der Sport und Freizeit GmbH.

1982 wurde er in den Niedersächsischen Landtag gewählt, dessen Mitglied er bis 2003 blieb.

Mit Beginn der 1990er Jahre trat Haselbacher in die Vereinsführung des ESC Wedemark ein, aus dem später die Hannover Scorpions – eine Eishockeymannschaft aus Hannover, die von 1996 bis 2013 in der Deutschen Eishockey Liga spielte – hervorgingen. Haselbacher und dessen Familie waren Geschäftsführer des einzigen Familienunternehmens in der DEL. Sein Sohn Eric war als Manager des Vereins tätig. bei netzeitung.de

2001 wurde Haselbachers politische Immunität wegen Verdachts der Steuerhinterziehung aufgehoben.Scorpions in ihrer schwersten Krise, Die Welt In der sogenannten „Schwarzgeld-Affäre“ wurden bundesweit zahlreiche Gebäude durchsucht. Haselbacher beteuerte, der Verein habe niemals mit Schwarzgeld bezahlt.Langwierige Untersuchungen bei Scorpions, rp-online.de

Im Sommer 2003 überwarf sich Haselbacher mit den Betreibern der Preussag Arena, sodass die Scorpions in ihr altes Stadion, das Ice House in Mellendorf, für die Dauer einer Saison zurückkehrten. Nach dem Verkauf der Hannover Scorpions Eishockey Betriebs GmbH an Günter Papenburg fungiert Haselbacher als 1. Vorsitzender des ESC Wedemark und führt die Nachwuchsarbeit in der Wedemark fort. Webseite des ESC Wedemark Scorpions

Literatur Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 141–142.

Einzelnachweise

Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen) Kategorie:CDU-Mitglied Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert) Kategorie:Unternehmer (21. Jahrhundert) Kategorie:Person (Wedemark) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1943 Kategorie:Mann