Edvīns Ķeņģis (Aussprache: [], * 12. April 1959 in Cēsis) ist ein lettischer Schachgroßmeister und -trainer.
Werdegang Im Jahre 1989 gewann Ķeņģis das Open in Boston und teilte sich ein Jahr später beim Lloyds Bank Open den 2. bis 4. Platz. 2001 gewann er die Offene Estnische Meisterschaft in Pühajärve,FIDE Online. Archive – Tournament report January 2002 (englisch) teilte sich den 3. bis 5. Platz in Kilingi-Nõmme (EST-ch, Kaido Külaots gewann)The Week in Chess 409 (englisch). 2002 siegte er beim Schachfestival Bad Wörishofen vor Kiril Georgiew. Im Jahre 2003 folgte ein Sieg bei der Golden Kleopatra in Ägypten und ein Jahr später gewann er das I Jyri Vetemaa Memorial Turnier in Pärnu. Im Jahre 1982 wurde er Internationaler Meister, 1991 erhielt er den Großmeistertitel.Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 81. Er hat eine Elo-Zahl von 2545 (Stand: Mai 2016) und läge damit in der nationalen Rangliste auf Platz vier, wird jedoch als inaktiv geführt, da er seit einem im Dezember 2009 in Schardscha ausgetragenen Turnier keine gewertete Partie mehr gespielt hat. Seine höchste Elo-Zahl war 2594 im Juli 2002.
Ķeņģis konnte achtmal die lettische Meisterschaft für sich entscheiden (1984, 1987, 1988, 1989, 1990, 1997, 2004 und 2005). Im Jahre 1985 konnte er die Baltische Meisterschaft in Pärnu für sich entscheiden und 1986 teilte er sich den ersten Platz mit Alexander Shabalov und Alexander Malevinsky in Haapsalu.
Nationalmannschaft Ķeņģis nahm als Spieler sechsmal an Schacholympiaden teil (1992–1998 und 2002–2004)MEN'S CHESS OLYMPIADS: Ķeņģis, Edvīns (Latvia) auf OlimpBase (englisch), außerdem an der Mannschaftsweltmeisterschaft 1993Edvīns Ķeņģis' Ergebnisse bei Mannschaftsweltmeisterschaften auf olimpbase.org (englisch) und den Mannschaftseuropameisterschaften 1997 und 2001.Edvīns Ķeņģis' Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften auf olimpbase.org (englisch)
Vereine In der deutschen Schachbundesliga spielte Ķeņģis von 1999 bis 2002 beim Godesberger SK und von 2002 bis 2007 bei der SG Porz, mit der er in der Saison 2003/04 deutscher Mannschaftsmeister wurde. In der belgischen Interclubs spielte er in der Saison 2005/06 bei Cercle des Echecs de Charleroi, in der polnischen Mannschaftsmeisterschaft 1999 bei KKSz Gant-Hetman Wrocław.Edvīns Ķeņģis' Ergebnisse in der polnischen Mannschaftsmeisterschaft auf olimpbase.org (englisch)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Schachspieler (Lettland) Kategorie:Schachspieler (Sowjetunion) Kategorie:Schachspieler (Godesberger SK) Kategorie:Schachspieler (SG Porz) Kategorie:Schachspieler (Cercle des Echecs de Charleroi) Kategorie:Lettischer Einzelmeister (Schach) Kategorie:Schachspieler Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Lette Kategorie:Geboren 1959 Kategorie:Mann