Inskoi () ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Kemerowo (Russland) mit Einwohnern (Stand ).
Geographie Die Siedlung liegt im Westen des Kusnezker Beckens, gut 100 km südlich der Oblasthauptstadt Kemerowo am linken Ufer des Ob-Nebenflusses Inja, der hier zur Belowoer Talsperre () angestaut ist.
Inskoi gehört zum Stadtkreis Belowo und liegt knapp 10 km östlich des Zentrums der Stadt Belowo.
Geschichte Der Ort entstand ab Ende der 1950er Jahre im Zusammenhang mit der Errichtung des Belowoer Wärmekraftwerkes () ab Juli 1956.
1963 erhielt er den Status einer Siedlung städtischen Typs. Sein Name ist von der Bezeichnung des Flusses abgeleitet. Der erste Kraftwerksblock ging 1964 ans Netz, der sechste und letzte 1968. auf der Webseite des Betreibers Kusbassenergo (russisch)
Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner 1970 10.983 1979 12.668 1989 13.753 2002 13.665 2010 12.590 Anmerkung: Volkszählungsdaten
Wirtschaft und Infrastruktur Ortsbildendes Unternehmen ist das unmittelbar nordwestlich der Siedlung gelegene Wärmekraftwerk Belowskaja GRES mit einer installierten Leistung von 1200 Megawatt, das von der 1993 privatisierten Kusbassenergo betrieben wird. Als Brennstoff dient die in der Umgebung geförderte Steinkohle, zur Kühlwasserversorgung der zu diesem Zwecke errichtete Inja-Stausee, an dessen Westufer sich das Kraftwerk befindet.
Die nächstgelegene Bahnstation befindet sich in Belowo an der Strecke Nowosibirsk – Nowokusnezk. Von dort führt ein Anschlussgleis zum Wärmekraftwerk. Die auf diesem Abschnitt autobahnähnlich neu trassierte Regionalstraße 32K-445 Kemerowo – Leninsk-Kusnezki – Nowokusnezk umgeht den Ort unmittelbar westlich.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Oblast Kemerowo