Das Bildnis des Dorian Gray (, wörtlich: Der Gott namens Dorian) ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Oscar Wilde aus dem Jahr 1970. Regie führte der auch am Drehbuch beteiligte Massimo Dallamano, der die Geschichte in die damalige Gegenwart der späten 1960er- und 70er Jahre verlegte. Die Titelrolle des Dorian Gray spielte Helmut Berger. Die Kritik zeigte sich von dem am 22. April 1970 in Deutschland (einem der produzierenden Länder) erstaufgeführten Film wenig beeindruckt.

Inhalt Dorian Gray ist ein Playboy, der im Jet-Set der späten 1960er Jahre zu Hause ist. Sein Freund Basil malt ein Bild von ihm, das ihn nur mit einer Jeans und einem Halstuch bekleidet darstellt. Kunsthändler Wotton interessiert sich nicht nur für das Bild, sondern auch für das Modell Dorian. Er führt ihn in die große Gesellschaft ein; während Dorian jeder Versuchung erliegt und jeder Willensregung nachgeht, altert statt seiner sein Porträt; er selbst bleibt jung und schön. Als Dorian das erkennt, begreift er nach einer Aussprache mit Basil sein Schicksal, das ihn in der Leichtlebigkeit gefangenhält. Weil er neu beginnen will, ersticht er sich und somit sein junges Alter ego. Er bricht zusammen, nimmt im Tode die Züge des alten Alter ego des Porträts an und dieses zeigt ihn wieder als jungen schönen Mann.

Kritik

Literatur Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray. (Originaltitel: The Picture of Dorian Gray). Deutsch von Hedwig Lachmann und Gustav Landauer. Überarbeitet von Norbert Kohl. Sonderausgabe. Insel-Verlag, Frankfurt am Main und Leipzig 2009, ISBN 978-3-458-35123-8.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1970 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Italienischer Film Kategorie:Horrorfilm Kategorie:Filmdrama Kategorie:Oscar-Wilde-Verfilmung