Landeskirchliche evangelisch-lutherische Kirchen Zur ehemaligen Evangelisch-Lutherischen Kirche im Hamburgischen Staate gehörten die fünf (kirchenrechtlich hervorgehobenen) Hamburger Hauptkirchen und eine große Anzahl weiterer. Die bekannteste Kirche ist die Michel genannte Hauptkirche Sankt Michaelis, mit ihrem charakteristischen Turm das Wahrzeichen der Stadt. Die alte Hauptkirche St. Nikolai ist seit ihrer der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg nur noch Mahnmal. Die älteste lutherische Kirche im Stadtgebiet, die Sinstorfer Kirche (Beginn des 11. Jahrhunderts), gehörte bis 1977 zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers.

Abbildung Name Stadtteil, Ortsteil, Straße und Lage Bauzeit Bemerkungen, Internetseite 100x100px Hauptkirche St. Michaelis Neustadt Englische Planke 1786, zerstört 1906, Wiederaufbau 1913, 1943 beschädigt, Wiederherstellung bis 1955 Genannt „Michel“, ist die bekannteste Kirche Hamburgs und ein Wahrzeichen der Hansestadt. Mit 2500 Sitzplätzen ist der Michel die größte Hamburger Kirche und die jüngste der fünf Hamburger Hauptkirchen. Der Kirchenraum hat einen kreuzförmigen Grundriss mit 51 m Breite, 71 m Länge und 27 m Höhe. Höhe des Turmes: 132 m. Homepage 100x100px Hauptkirche St. Petri Altstadt Bergstraße 1. Bau: 12. Jh. 2. Bau: 1842–1849 bzw. 1878 (Turm), 1941 beschädigt, Wiederherstellung bis 1963 Die erste Kirche wurde 1842 beim Hamburger Brand bis auf die Grundmauern zerstört. Der 132 m hohe Kirchturm kann über 544 Treppenstufen bis auf eine Höhe von 123 m bestiegen werden. Homepage 100x100px Hauptkirche St. Katharinen Altstadt Grimm 1450 (Langhaus), 1657 (Turm), 1950–1957 (Rekonstruktion) Nach dem Bombenangriff vom 30. Juli 1943 blieben im Wesentlichen nur noch die Außenmauern und der Turmschaft erhalten. In den Jahren 1950 bis 1956 erfolgte die Rekonstruktion. 1957 war der zerstörte, 116,7 m hohe Turm durch eine Stahlkonstruktion in der Form des 17. Jahrhunderts wiederhergestellt. Homepage 100x100px Hauptkirche St. Jacobi Altstadt Jakobikirchhof Bau ab 1254, 1944 zerstört, Wiederaufbau bis 1959 Höhe des Turmes: 125 m. Homepage 100x100px Hauptkirche St. Nikolai Harvestehude Harvesterhuder Weg 1960–1962 Der Turm erreicht mit der rund 3 m hohen Wetterfahne eine Höhe von 89,4 m.Höhe von St. Nikolai durch indirekte Höhenmessungen am 19. August 2009 durch J. Möhring bestimmt. Die gesamte Länge beträgt etwa 40,5 m und die Breite etwa 35 m. Homepage 100x100px Adventskirche Schnelsen Kriegerdankweg 7 c 1949 Homepage 100x100px Alt-Rahlstedter Kirche Rahlstedt Pfarrstraße vor 1248 Kirche wird derzeit restauriert (Stand: Juni 2009). Bürgerverein Rahlstedt, Homepage 100x100px St. Andreas Harvestehude Bogenstraße 1907, 1943 zerstört, Wiederaufbau bis 1951 Gebaut nach Plänen von Hugo Groothoff. Der Wiederaufbau der im Zweiten WK zerstörten Kirche erfolgte unter R. Vogt und dem Landeskirchenamt Hamburg. Beteiligte Künstler: K. Weiss (Altar und Kanzel), F. Fleer (Altarkruzifixe und -leuchter), U. Querner (Taufbecken), D. Kressel (Fenster).B. Rohrbeck, H.-M. Kühn: Die Kirchen der Hamburgischen Landeskirche, 1970, siehe unter Literatur Die gesamte Länge der Kirche beträgt etwa 29,5 m und die Breite etwa 24,5 m.Bestimmung der Gesamtlänge und -breite über Satellitenbild. kirche-hamburg.de 100x100px St. Anschar Eppendorf Tarpenbekstraße 107 1889 Architekt: J. Faulwasser. In den Jahren 1952 und 1969 renoviert, durchgeführt von Dieter und Gerhard Langmaack. Die gesamte Länge beträgt etwa 22,5 m und die Breite etwa 15 m. kirche-hamburg.de 100x100px Ansgarkirche Langenhorn Langenhorner Chaussee 266 1930 Architekten: H. Geißler und O. Wilkening. Die gesamte Länge beträgt etwa 38 m und die Breite des schmalen Kirchenschiffs etwa 12 m, mit dem angebauten Turm ist die gesamte Breite etwa 19,5 m. Homepage 100x100px Ansgarkirche Othmarschen Griegstr. 1a 1963–1965 Gehört wie die Kreuzkirche in Ottensen zur Tabita-Kirchengemeinde. Der maximale Durchmesser des achteckigen Zentralbaus beträgt etwa 25 m., von dem der Turm etwa 40 m entfernt steht. Homepage 100x100px Apostelkirche Harburg-Eißendorf Hainholzweg 52 1962–1964 Die Abmessungen des verwinkelten Bauwerkes betragen etwa 36 mal 25 m. Homepage 100x100px Apostelkirche Eimsbüttel Lappenbergsallee 1893–1894 1977 schwer beschädigt Erbaut von P. G. Jürgensen und E. v. Melle. Nach einem Brand 1977 umgestaltet. Die vorherige Turmspitze wurde nicht wiederhergestellt, auch das Dach des Kirchenschiffs wurde vereinfacht. Die gesamte Länge beträgt etwa 35,5 m und die Breite etwa 24,5 m. Homepage 100x100px Auferstehungskirche Barmbek-Nord Tieloh 22 1916–1920 Errichtet von C. Günther. Seit 2001 unter Denkmalschutz. Der Durchmesser des zentralen Kuppelbaus beträgt etwa 21 m und die gesamte Länge etwa 36 m. Homepage 100x100px Auferstehungskirche Lurup Flurstraße 1 1954 Das Kirchenschiff ist etwa 32 m lang und der alleinstehende Turm hat eine Breite von etwa 5,5 mal 5,5 m. Homepage 100x100px Auferstehungskirche Lohbrügge Kurt-Adams-Platz 9 1970 Der futuristisch anmutende Bau hat ohne den alleinstehenden Turm eine Länge von etwa 31 m und eine Breite von 22 m. Homepage 100x100px Auferstehungskirche Marmstorf Marmstorfer Weg / Elfenwiese 1958 Die Kirche hat eine gesamte Länge von etwa 30 m und mit dem angebauten Turm eine Breite von etwa 24 m. Homepage Auferstehungskirche Stellingen / Stellingen Wördemanns Weg 19–35 1958 Religiöses Herzstück der Diakonissenanstalt „Alten Eichen“. Homepage 100x100px Bergstedter Kirche Bergstedt Wohldorfer Damm vor 1248 1745 (Turm) Der Turm ist 37 m hoch. Die Länge beträgt etwa 33 m und die Breite etwa 17 m. Homepage 100x100px Blankeneser Kirche Blankenese Mühlenberger Weg 1896 Ein markantes Wahrzeichen des Stadtteils. In Blankenese auch als Kirche am Markt oder Marktkirche bekannt. Homepage, Homepage 100x100px Bodelschwingh-Kirche Winterhude Forsmannstraße 17 1962 Architekten: Dieter und Gerhard Langmaack, Fassade: F. Porsche, Fenster: A. Andersch. Homepage 100x100px St. Bonifatius Barmbek-Nord Lämmersieth 65 1968 Architekt: H. Wolfger. 2020 entwidmet 100x100px Broder-Hinrick-Kirche Langenhorn Tangstedter Landstraße 220 1954 Homepage 100x100px Bugenhagenkirche Bergedorf Nettelnburger Kirchenweg 1958 Homepage 100x100px Bugenhagenkirche Wilstorf Rönneburger Straße 48 vor 1900 Die Kirche ist ein altes Fachwerkhaus mit Reetdach. Homepage 100x100px Cantate-Kirche Duvenstedt Duvenstedter Markt 4 nach 1950 Homepage 100x100px Christianskirche Ottensen Klopstockplatz 1735–1738 Mit angrenzendem ehemaligem Kirchfriedhof, darunter das Grab von Klopstock. Die gesamte Länge der Kirche beträgt etwa 42 m und die Breite etwa 24 m. Homepage 100x100px Christ-König-Kirche Lokstedt Bei der Lutherbuche 36 1954–1956 Homepage 100x100px Christophorus-Kirche Bergedorf Friedrich-Frank-Bogen 31 1970–1971 Architekten waren Horst von Bassewitz und C. F. Fischer. Im Turmerker hängen die fünf Glocken des ehemaligen St. Annen-Gemeindehaus in Hammerbrook. Homepage 100x100px Christophorus-Kirche Hummelsbüttel Poppenbüttler Stieg 1952–1953 (Schiff), 1955 (Turm) Homepage 100x100px Christophorus-Gemeindezentrum Rahlstedt / Großlohe Großlohering 49 nach 1960 Bürgerverein Rahlstedt 100x100px Christophorus-Haus Schnelsen Anna-Susanna-Stieg 10 1962, Glockenturm 1997 Homepage der Gemeinde