mini|hochkant|Seebachsches Haus, um 1875 mini|hochkant|Seebachsches Haus, um 1898 Das Seebachsche Haus war eine Villa an der Bürgerwiese 16 in Dresden. Sie wurde 1839 von Hermann Nicolai für den coburgischen Forstmeister Eduard von Seebach erbaut und 1899 abgebrochen.

Es soll „nicht unerwähnt bleiben, dass das Haus des Herrn Seebach … als Nachahmung venezianischer Wohnhäuser erscheint“Foersters allgemeine Bauzeitung, Jahrgang 1844, S. 101 f. mit einer „Stilisierung frei nach venezianischen Vorbildern der Frührenaissance“.Helas 1991, S. 139

Das Erdgeschoss war mit Rustika verkleidet. Die beiden Obergeschosse hatten eine Frontlänge von fünf Fensterachsen. Die drei mittleren Fenster der beiden Obergeschosse waren (ähnlich wie beim Albert-Theater) zu Drillingsfenstern zusammengefasst. Im ersten Geschoss befand sich ein Balkon mit schmiedeeisernem Gitter. Die Ecken des Hauses wurden von einer Diamant-Eckquaderung zusammengefasst.Löffler, S. 406, Bildnr. 502

Dieses Haus war Gegenstand eines Streits, ob Semper oder Nicolai die Neorenaissance in ihrer italienischen Version in Dresden eingeführt haben.Helas 1999, S. 53

Literatur

Volker Helas: Villenarchitektur in Dresden. Taschen, Köln 1991, S. 53, ISBN 3-8228-9755-8.

Weblinks

Deutsche Fotothek, Plan von Dresden. Blatt 1 (Altstadt), 1938

Einzelnachweise

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