mini|hochkant|Grenzstein von 1837 auf dem Hankenüll Der Hankenüll ist ein etwa hoher Berg im Teutoburger Wald. Er liegt zwischen Dissen und Borgholzhausen im Landkreis Osnabrück und Kreis Gütersloh auf der Grenze von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Der Name Hankenüll bedeutet „hochgelegener Gipfel“.

Geographie Lage Der Hankenüll erhebt sich im Mittelteil des Teutoburger Waldes im Natur- und Geopark TERRA.vita. Der Gipfel der bewaldeten Erhebung liegt 3 km ostnordöstlich von Dissen und 4,3 km nordwestlich von Borgholzhausen. Nordöstlich entspringt der Ems-Zufluss Hase und südlich der Hessel-Zufluss Aabach.

Naturräumliche Zuordnung Der Hankenüll gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Unteres Weserbergland (Nr. 53), in der Haupteinheit Osnabrücker Osning (534) und in der Untereinheit Tecklenburger Osning (Hauptkamm; 534.2) zum Naturraum Dissener Osning (534.22). Die Landschaft fällt nach Norden in den zur Untereinheit Tecklenburg-Ibürger Bergland (Nordhang; 534.1) zählenden Naturraum Vessendorfer Höhen (534.11) ab und nach Süden in den zur Untereinheit Südliches Osningvorland (Südhang; 534.3) gehörenden Naturraum Rothenfelder Osningvorland (534.32).

Schutzgebiete Auf dem Hankenüll liegen Teile der Landschaftsschutzgebiete Teutoburger Wald (CDDA-Nr. 329212; 2004 ausgewiesen; 113,699 km² groß; Nordseite, Landkreis Osnabrück) und Teutoburger Wald (CDDA-Nr. 555552763; 1972; 12,8277 km²; Südseite, Kreis Gütersloh) sowie solche der Fauna-Flora-Habitat-Gebiete Teutoburger Wald, Kleiner Berg (FFH-Nr. 3813-331; 22,9446 km²; Nordseite) und Östlicher Teutoburger Wald (FFH-Nr. 4017-301; 53,12 km²; Nordseite).

Einzelnachweise „Hankenüll“ bedeutet schlicht und einfach: Hoher Gipfel, Neue Osnabrücker Zeitung, vom 19. März 2015, auf noz.de

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