Franz Kömpel, bekannt als Manfred Kömpel, Manfred Kömpel-Pilot und André Pilot (* 7. Mai 1895 in WürzburgQuellen: Militärdienstzeitbescheinigung für den Unteroffizier Franz Kömpel, ausgestellt am 3. Oktober 1938, Bayerisches Hauptstaatsarchiv; die Akten der Reichskulturkammer von Manfred Kömpel-Pilot im Staatsarchiv Berlin-Lichterfelde.; † nach 1975Wir gratulieren. Manfred Kömpel-Pilot, in: Film-Echo/Filmwoche Nr. 28, Jg. 1975, S. 8.), war ein deutscher Schauspieler und Sänger. Werdegang Noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs ließ sich Franz Kömpel an der Berliner Akademie für Tonkunst zum Operettentenor ausbilden.Frank Argus: Kontakt mit dem Mikrophon, in: Mein Film, Nr. 268, S. 10 Nach dem Fronteinsatz begann er seine Karriere bei Bühne und Film unter dem Namen Manfred Kömpel. Insbesondere in Wien wurde er beim Theaterpublikum ein Publikumsliebling: Anlässlich eines Bühnengastspiels bezeichnete ihn die Badener Zeitung als den „schönsten Mann Wiens“.Theaterkritik in der „Badener Zeitung“, 16. Februar 1927, S. 3 Unter seinem neuen Künstlernamen André Pilot gelangen ihm in den frühen Tonfilmjahren beachtliche Erfolge. Nach 1933 konzentrierte er sich fast ausschließlich auf seine Bühnentätigkeit. Er war u. a. am Württembergischen Staatstheater in Stuttgart engagiert.
Filmographie (Auswahl)
1925: Die Bestie von San Silos 1925: Der Schuß im Pavillon 1926: Der siebente Junge 1926: Das Geheimnis einer Stunde 1928: Der moderne Casanova 1929: Dich hab’ ich geliebt 1930: Der Korvettenkapitän 1930: Ein Mädel von der Reeperbahn 1930: Eine Freundin so goldig wie Du 1931: Er und seine Schwester 1931: Die Försterchristl 1933: S.A. Mann Brand 1933: Ein Kuss in der Sommernacht 1936: Es waren zwei Junggesellen 1936: Fiakerlied
Einzelnachweise
Weblinks
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