Ursprung Buam ist eine volkstümliche Musikgruppe aus Stumm im Zillertal, Österreich.

Mitglieder Martin Brugger (* 12. November 1976) studierte Rechtswissenschaft an der Universität Innsbruck. Er begann mit 16 Jahren unter der Führung seines Großvaters Geige zu spielen. Sein Bruder Andreas Brugger (* 29. Dezember 1978) studierte ebenfalls an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaft und spielt in der Gruppe steirische Harmonika. Manfred Höllwarth (* 5. April 1962) lernte den Beruf des Waffenschmiedes und war mehrere Jahre als volkstümlicher Musikant unterwegs. Auch er lernte unter der Führung des Großvaters der Brüder Brugger die Harfe und den Kontrabass zu spielen. Mittlerweile wurde Manfred Höllwarth durch Franz Josef (* 5. Oktober 1972) ersetzt.

Werdegang Auf einer Silvesterfeier, auf der Martin Brugger und sein Bruder Andreas Brugger musizierten, beschlossen sie gemeinsam mit ihrem Cousin Manfred Höllwarth, der nebenbei viele Jahre als volkstümlicher Musikant unterwegs war, das Trio Die Ursprung Buam zu gründen. Unter der Führung vom musikalisch geprägten Großvater der Brüder Brugger wurde die Band 1993 auf die Beine gestellt. Ein erster Platz bei der Volkstümlichen Hitparade im ORF verhalf ihr zu großer Popularität in Österreich, auch in anderen Ländern wie der Schweiz, Deutschland oder den Beneluxstaaten wurden die Ursprung Buam immer bekannter. Im Jahr 2001 wurden sie mit dem Amadeus – Austrian Music Award zur besten Volksmusikgruppe Österreichs gekürt. 2007 wurden sie erstmals für den Echo nominiert.

Bis 2007 brachte die volkstümliche Musikgruppe 13 CDs heraus, wovon zehn Alben in Österreich den Preis der Goldenen Schallplatte bekamen. Sie wurde als erfolgreichste Volksmusikband Österreichs bezeichnet. 2008 kam der Episodenspielfilm Die Österreichische Methode in die Kinos.Internet Movie Database: Die Österreichische Methode Für diesen Film steuerten die Ursprung Buam den Titel Zwei rehbraune Augen bei.

Kontroverse um Rassismus und Sexismus Im Jahr 2009 warfen das österreichische Internetportal derStandard.at und die österreichische Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek der Gruppe Rassismus und Sexismus vor. Besonders ein Onlinespiel, bei dem mit einer Steinschleuder eine Kellnerin beschossen und diese über Treffer auf ihre weiblichen Geschlechtsmerkmale entkleidet werden kann, sorgte für Aufregung. Außerdem wurde der Text zum 2007 erschienenen Cover des 1988 von den „Original Zillertalern“ erstveröffentlichten Stimmungsliedes Achmed, lieber Achmed als Herabwürdigung von Muslimen bezeichnet.Rassismus und Sexismus im Volkstümlichen vereint – Zitronen – dieStandard.at › Meinung

Infolge dieser Vorwürfe wurde ein Auftrittsverbot der Gruppe in der ORF/ZDF/SF-Koproduktion Wenn die Musi spielt gefordert. Da die Ursprung Buam eine Pressemitteilung veröffentlichten, in der sie sich von Rassismus und Frauenfeindlichkeit distanzierten und zudem das umstrittene Onlinespiel von der Homepage nahmen, kamen die Sendeanstalten dieser Forderung nicht nach.

Sonstiges 2013 sorgte für Aufsehen, dass dem Ursprung-Buam-Mitglied Martin Brugger versehentlich Hunderte Fische durch von einem Landwirt ausgebrachte Gülle vergiftet wurden. Robert Loy: "Ursprung Buam": Hunderte Fische von Musik-Star vergiftet, auf heute.at

Diskografie

Alben

Kompilationen 2004: Aufgeigt weacht im Zillertal 2006: Hitmix 2007: Ursprung Buam Sonder Edition 2007: Diamanten der Volksmusik 2007: Star Edition 2008: Unsere schönsten volkstümlichen Schlager 2009: Erfolgshits der Ursprung Buam

Videoalben 2005: Die großen Erfolge 2005: Ein Casanova kann nicht aufgeig’n 2007: Ursprung Buam – Live im Zillertal 2012: Das Beste – Live

Quellen

Weblinks Webpräsenz der Ursprung Buam

Kategorie:Österreichische Band Kategorie:Volksmusikgruppe (Österreich)