Draußen am See ist ein deutsches Filmdrama aus dem Jahr 2009.

Handlung Die vierzehnjährige Jessika lebt in einer vierköpfigen Familie. Das in sich zurückgezogene Mädchen genießt die Geborgenheit der Eintönigkeit, die nur durch die gemeinsamen Fahrten der Familie zu einer Laube an einem See unterbrochen wird. Als der Vater arbeitslos wird, bricht die Idylle auseinander. Die Mutter Tine wird zur Versorgerin der Familie und Jessika muss dabei zusehen, wie ihr Vater nach und nach verwahrlost. Ohne ihrer Familie etwas davon zu sagen, wird Tine schwanger. Als das Kind zur Welt kommt, wird es von ihr getötet und von Ernst anschließend auf dem Grundstück der Laube vergraben und einbetoniert. Jessika und ihre Schwester ziehen bei ihren Eltern aus und suchen sich eine gemeinsame Wohnung. Zuletzt meldet Jessika das Grab des Kindes der Polizei.

Auszeichnungen Auf dem Filmfest München wurde der Film zweifach mit dem Förderpreis Deutscher Film ausgezeichnet. Der Film gewann in den Kategorien „Produktion“ und „Schauspiel weiblich“., Filmfest München, abgerufen am 6. August 2009. Die Jury bestand aus der Regisseurin Caroline Link, dem Produzenten Uli Aselmann und dem Schauspieler Maximilian Brückner.

Bei den Biberacher Filmfestspielen erhielt Draußen am See sowohl den „Debütbiber“ als auch den „Schülerbiber“. (PDF), Biberacher Filmfestspiele 2009, abgerufen am 6. November 2009.

Kritiken

Philipp Bühler meinte in der Berliner Zeitung, Fuchssteiner erzähle „in nicht immer stilsicheren, aber dafür poetisch aufgeladenen Bildern“. Er lobte die Besetzung, insbesondere Elisa Schlott, denn sie gebe „dem unverstandenen Teenager viel Emotionalität“ mit.

Einzelnachweise

Weblinks

Offizielle Seite zum Film

Kategorie:Filmtitel 2009 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmdrama