Die Sterbekasse Evangelischer Freikirchen ist eine deutschlandweit tätige Sterbekasse, deren Wurzeln bis in das Jahr 1896 zurückreichen.
Ursprünglich ausschließlich für Pastoren des Bundes der Baptisten in Berlin und Umgebung gegründet, öffnete sich die Kasse 1896 für alle Gemeindemitglieder.
Zur rechtlichen Absicherung wurde 1935 die Rechtsform Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) gewählt und beantragt.
Aus wirtschaftlichen Gründen allgemein, aber auch unter politischem Druck während der NS-Zeit schlossen sich verschiedene evangelische und freikirchliche Gemeinschaften zusammen.
Seit 2002 firmiert die Sterbekasse schließlich unter der heutigen Bezeichnung.
Bereits seit 1999 ist die Sterbekasse auch für natürliche Personen ohne Kirchenzugehörigkeit geöffnet.
Aktuell hat die Kasse ca. 11.000 Mitglieder und weist zum 31. Dezember 2025 eine Versicherungssumme von 37 Mio. Euro aus. Die hieraus entstehenden Finanzrücklagen werden unter anderem verwendet, um Gemeinden und diakonischen Einrichtungen Baudarlehen zu gewähren.
Die Organe der Sterbekasse sind laut Satzung
die Mitgliederversammlung, der Aufsichtsrat und der Vorstand.
Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden ist Kooperationspartner der Sterbekasse.
Weblinks
Einzelbelege
Kategorie:Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Kategorie:Einrichtung der betrieblichen Altersversorgung Kategorie:Versicherungsunternehmen (Berlin) Kategorie:Vereinsgründung 2002