mini|hochkant=1.2|Hauptplatz mini|hochkant=1.2|Grand Hotel Rogaška mini|hochkant=1.2|Pavillon in Rogaška Slatina mini|220px|Hotel Slatina Die Stadt Rogaška Slatina (deutsch Rohitsch-Sauerbrunn) ist eine Kleinstadt in Slowenien in der historischen Landschaft Spodnja Štajerska (Untersteiermark), statistische Region Savinjska. Bekannt ist Rogaška Slatina als Kurort.Die Stadt als Kurort, aufgerufen am 30. Juli 2009. Rogaška Slatina ist Hauptort und Verwaltungssitz der 41 Ortschaften umfassenden Gemeinde Rogaška Slatina.

Geschichte Die Anfänge als Kurort reichen mindestens zurück bis ins Mittelalter, da aus dem Jahr 1141 eine erstmalige urkundliche Erwähnung einer Quelle an diesem Ort überliefert ist.Tourismusamt Rogaška Slatina: Zeitstrahl 1141. auf www.visit-rogaska-slatina.si (arabisch, deutsch, englisch, italienisch, kroatisch, slowenisch). Im 17. Jahrhundert berichtet Paul de Sorbait, Hofarzt in Wien, in seiner Schrift Praxios medicae (1680) von der überregionalen Bekanntheit des Mineralwassers.Donat Mg: Tradition Rogaska Donat Mg, seit 1909. auf www.donat.mg (bosnisch, deutsch, englisch, italienisch, kroatisch, russisch, serbisch, slowenisch).

Die bekanntesten drei Quellen von Rohitsch-Sauerbrunnen sind: die Tempelquelle, Styriaquelle und Donatiquelle. Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wurden von diesen drei Quellpunkten in mehreren Millionen Flaschen Wasser abgefüllt und verkauft.Julius Dreger: Erläuterungen zur Geologischen Karte der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder der Österr.-Ungar. Monarchie. SW-Gruppe Nr. 94. Rohitsch und Drachenburg. (Nachlieferung) Verlag der Geologischen Staatsanstalt, Wien 1920, S. 36–37. Der Analyse von Hotter in Graz (1902) nach, handelt es sich um eine Natrium-Magnesium-Hydrogenkarbonat-Sulfat-Mineralisation von Wässern, die in Klüften des im Untergrund lagernden Andesitgesteins zirkulieren.Walter Carlé: Die Mineral- und Thermalwässer von Mitteleuropa. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1975, S. 532–533. Ferner sind weitere genutzte Quellen in der Literatur überliefert: der Alpha-, Beta- und Gamma-Brunnen, der Josef-Brunnen, Moritz-Bohrbrunnen, Fröhlich’sche Bohrbrunnen, Ferdinands-Brunnen, Gottharts-Brunnen und die Waldquelle.

Mitte des 19. Jahrhunderts erbauten Privatpersonen viele Villen, die bis heute das Stadtbild prägen. 1840 starb dort bei einem Kuraufenthalt der aus Freiburg im Breisgau stammende, österreichische Generalmajor Conrad von Mederer.

In Rogaška Slatina wurden zwei Massengräber aus der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Das Massengrab der Sovinec-Schlucht befindet sich im südöstlichen Teil der Stadt, das Massengrab am Cvetlični-Hügel östlich der Stadt.

Wirtschaft Der Kurtourismus besitzt für die Kleinstadt einen hohen kulturellen und wirtschaftlichen Stellenwert. Seit dem 17. Jahrhundert hat sich das Heilbad durch die Thermen und das gesundheitlich vorteilhafte Mineralwasser mehrerer Quellen einen Namen gemacht. Die Trinkbrunnenanlage mit dem klassizistischen Gebäudeensemble sowie der Handel mit dem Mineralwasser Donat Mg bilden einen wichtigen Faktor für die Stadt.

Schon seit 1655 gibt es in Rogaška Slatina die Glasbläserkunst. Die 1927 gegründete Glasfabrik Steklarna Rogaška produziert Glaswaren von hoher Qualität. Sie galt schon in Jugoslawien als die größte Kristallfabrik des damaligen Bundesstaates. Einzelstücke aus der Fabrikation werden von der Slowenischen Regierung als Staatsgeschenk verwendet.Tourismusamt Rogaška Slatina: Die Glashütte Steklarna Rogaška. auf www.visit-rogaska-slatina.si (arabisch, deutsch, englisch, italienisch, kroatisch, slowenisch).Lore Marr-Bieger: Slowenien, Istrien. Michael Müller Verlag, Erlangen 1999, S. 283. Etwa 90 % der über 1200 verschiedenen Produkte gehen in den Export. Zum wirtschaftlichen und kulturellen Profil der Stadt trägt auch der Orgelbau Anton Škrabl (Orglarstvo Škrabl) bei.Orglarstvo Škrabl d.o.o.: Webpräsenz. auf www.skrabl.com (deutsch, englisch, slowenisch).Tourismusamt Rogaška Slatina: Lernen Sie echte Bräuche und Traditionen kennen. auf www.visit-rogaska-slatina.si (arabisch, deutsch, englisch, italienisch, kroatisch, slowenisch).

Verkehr Der Ort war seit 1903 auf der Schiene mit der Südbahn bei Grobelno verbunden.

Sehenswürdigkeiten Grand Hotel Rogaška Landschaftsschutzpark Boč-Donačka gora

Persönlichkeiten Ferdinand Attems (1746–1820), förderte maßgeblich die Wirtschaft und den Bekanntheitsgrad des Kurortes Vinzenz Ferrerius von Bianchi (1768–1855), österreichischer Feldmarschallleutnant Stephanie Glax (1876–1952), österreichische Grafikerin, Zeichnerin, Illustratorin und Malerin

Siehe auch Liste der Gemeinden in Slowenien

Literatur Literatur über Rogaška Slatina, Digitale Bibliothek Sloweniens Johann Benedict Gründl et al.: Roitschocrene, Das ist: Außführliche Beschreibung Deß In Unter-Steyer weit-berühmbten Roitischen Sauerbrunn. Widmanstetter Erben, Graz 1687 (G-Books)BSZ GBV: bibliografischer Nachweis.

Weblinks

Rogaška Slatina: Občina Rogaška Slatina. Webpräsenz der Gemeindeverwaltung auf www.rogaska-slatina.si (slowenisch) Tourismusamt Rogaška Slatina: Wegweiser durch Rogaška Slatina. auf www.visit-rogaska-slatina.si (deutsch) Rogaška Slatina auf slovenia.info (deutsch) F408:106 x549775 y120964.5 s12 b4 Karte der Gemeinde Rogaška Slatina. auf www.geopedia.si

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Slowenien Kategorie:Kurort Kategorie:Ersterwähnung 1141 Kategorie:Tourismus (Slowenien)

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