Zwölf plus eins ist eine Filmkomödie aus dem Jahr 1969. Die Idee wurde dem Roman Zwölf Stühle () (1928, deutsch 1930) der sowjetischen Schriftsteller Ilja Ilf und Jewgeni Petrow entlehnt. Der Film wurde in Deutschland am 25. Dezember 1975 uraufgeführt.
Handlung Der italoamerikanische Friseur Mario kommt nach England, um die Erbschaft seiner verstorbenen Tante anzutreten. Sie hat ihm außer ihrer verwohnten Hütte nur 13 alte Stühle hinterlassen. Er versucht diese so teuer wie möglich zu verkaufen, wird aber von der Verkäuferin Pat mit einer geringen Summe abgespeist. Als er vor der Rückreise in die USA die Wohnung seiner verstorbenen Tante noch einmal aufsucht, findet er einen Brief, aus dem hervorgeht, dass in einem dieser Stühle wertvoller Schmuck eingenäht ist.
Alle 13 Stühle sind inzwischen jedoch an verschiedene Kunden verkauft worden. Mario und Pat jagen nun gemeinsam hinter dem Mobiliar her, allerdings suchen auch die bösen Buben Maurice Markau und Carlo Di Seta nach der Beute.
Kritiken
Sonstiges Der Film wurde erst nach dem Tod der Darstellerin Sharon Tate veröffentlicht, die 1969 von Mitgliedern der Manson Family umgebracht worden war. Die Handlung entspricht in etwa der deutschen Komödie Dreizehn Stühle.
Literatur Ilja Ilf und Jewgeni Petrow: Zwölf Stühle (Originaltitel: Dvenadcat' stul'ev, ). Deutsch von Renate und Thomas Reschke. Luchterhand, München 2003, ISBN 3-630-62067-1.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1969 Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Italienischer Film Kategorie:Französischer Film Kategorie:Literaturverfilmung