Die Residualeinkommenselastizität gibt an, um wie viel das nach Steuerabzug verbleibende Einkommen (Residualeinkommen) zunimmt, wenn das zu versteuernde Einkommen um 1 % steigt.Grundlagen der Steuerlehre, Silke Übelmesser, LMU München, SS 2010, Folie 28
Dabei ist das Residualeinkommen R die Differenz zwischen dem zu versteuernden Einkommen Y und dem Steuerbetrag T(Y):
Die mathematische Definition für die Residualeinkommenselastizität lautet:
Ein progressiver Tarif ist residualunelastisch, weil ist.
Die Residualeinkommenselastizität kann auch mittels Grenzsteuersatz und Durchschnittssteuersatz ausgedrückt werden.
mit : Zu versteuerndes Einkommen : Einkommensteuer : Residualeinkommen
Siehe auch Steuerbetragselastizität Einkommenselastizität Einkommenseffekt
Literatur J. Hanns Pichler, Hubert Verhonig, Norbert Hentschel: Inflation und Indexierung: theoretische Analyse, Instrumentarium, empirische Befunde und Kritik (= Volkswirtschaftliche Schriften. Heft 290). Duncker und Humblot, Berlin 1979, ISBN 3-428-04487-8.
Einzelnachweise
Kategorie:Haushaltstheorie