Die Sinfonie Nr. 36 B-Dur Perger 28, MH 475 komponierte Michael Haydn im Jahr 1788.Charles H. Sherman und T. Donley Thomas, Johann Michael Haydn (1737 - 1806), a chronological thematic catalogue of his works. Stuyvesant, New York: Pendragon Press (1993), S. 163
Allgemeines Die Sinfonie Nr. 36 zeichnet sich durch folgende Besonderheiten aus: Man beachte den Gebrauch der Pauken in einer Sinfonie in B-Dur, vier Jahre vor Joseph Haydns 98. SinfonieH. C. Robbins Landon, Vorwort für Diletto Musicale Sinfonia in C, Perger 31 Ausgaben, Vienna: Doblinger K. G. (1967) "erst nach Joseph Haydns Londoner Reise wurde es allgemein üblich" Pauken im langsamen Satz, ein Jahr nach Joseph Haydns 88. Sinfonie.
Zur Musik Besetzung: zwei Oboen, vier Hörner in B, F, zwei Trompeten in B, F, Pauken, 2 Violinen, Viola, Cello, Kontrabass. Zur Verstärkung der Bass-Stimme wurden damals auch ohne gesonderte Notierung Fagott und Cembalo (sofern im Orchester vorhanden) eingesetzt, wobei über die Beteiligung des Cembalos in der Literatur unterschiedliche Auffassungen bestehen. Aufführungszeit: ca. 9–10 Minuten.
1. Satz: Allegro con fuoco B-Dur, 2/2-Takt, 192 Takte Der Satz ist in Sonatensatzform geschrieben, ohne Wiederholung der Exposition, mit einem neuen Thema in der Durchführung (T. 92 - 116).
2. Satz: Andante con espressione F-Dur, 6/8-Takt, 44 Takte Einfach zweiteilige Form.
3. Satz: Finale-Rondo. Presto molto B-Dur, 2/4-Takt, 210 Takte ABACABADABA Rondo. A1 T. 1 - 12 B1 T. 13 - 18, F-Dur A2 T. 18 - 28, mit einer Verlängerung des Anfanges. c T. 29 - 68, G-Mollisch A3 T. 68 - 76 B2 T. 75 - 85 A4 T. 86 - 95, mit einer längeren Verlängerung des Anfanges. D T. 96 - 138, C-Mollisch A5 T. 138 - 146 B3 T. 147 - 156 A6 T. 156 - 169, mit der längsten Verlängerung des Anfanges, und eine Verlangsamung vor der Coda. Coda T. 170 - 210
Einzelnachweise
#36 Kategorie:Musik 1788