Constantin Cäsar Kellermann (* 12. September 1807 in Dresden; † 6. Juli 1888 in Scheibenberg) war ein deutscher Jurist und Politiker. mini|Kellermannsches Erbbegräbnis in Scheibenberg

Der aus Dresden stammende Kellermann war 1839 Stadtratsmitglied in der erzgebirgischen Kleinstadt Scheibenberg und dort Stadtrichter und Stadtschreiber. Zudem zugleich Gerichtsdirektor in Sachsenfeld mit Beierfeld und Neuwelt.AG Heimatgeschichte (Hrsg.): Carl Benjamin Dietrich: Sein Leben – seine Werke; Die kleinen Chroniken der freien Bergstadt Scheibenberg mit Oberscheibe, 2005 (erweiterter Reprint der Chronik von 1839/1855), S. 73 Den Sächsischen Landtagen 1839/40 und 1842/43 gehörte er als stellvertretender Abgeordneter des 12. städtischen Wahlkreises an. Nach dem Aufstand der Nagelschmiede verteidigte er diese in den anschließenden Prozessen. 1849 erlangte er das Landtagsmandat im 49. Wahlbezirk.Josef Matzerath: Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte – Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952, Dresden 2001, S. 108 1854 bezeichnet ihn Carl Benjamin Dietrich in seiner Scheibenberger Chronik als Advokaten, Notar, Gerichtsdirektor und Stadtschreiber.AG Heimatgeschichte (Hrsg.): Carl Benjamin Dietrich: Sein Leben – seine Werke; Die kleinen Chroniken der freien Bergstadt Scheibenberg mit Oberscheibe, 2005 (erweiterter Reprint der Chronik von 1839/1855), S. 130 Kellermann war der letzte Knappschaftsvorstand und Scheibenberger Revierverwalter. Nach seinem Tod im Juli 1888 wurde er von Bergleuten zu Grabe getragen.Aufruf von: https://archive. ph/ Xb7O ''Geschichte der Bergknappschaft Scheibenberg'' von knappschaft-scheibenberg.de/Geschichte/geschichte.htm vom 5. September 2012 auf archive-today, abgerufen am 18. Juli 2026 (archive-today kann nicht direkt aus der Wikipedia abgerufen werden, bitte den Kurzlink mit archive. ph in neuen Reiter kopieren, die darin gesetzten Leerzeichen entfernen und dann dort aufrufen). Hinweis: Trotz intensiver Suche gibt es keine Möglichkeit, die belegten Fakten anderweitig zu erlangen bzw. zu prüfen. Er wurde in der Gruftkapelle neben der St. Johanniskirche beigesetzt, die er in Kellermannsche Ruhestätte umbenennen ließ.

Kellermann war mit Friederike Pauline Louise Hähnel (1819–1902) aus Scheibenberg verheiratet.

Einzelnachweise

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