Ali Hallab (* 4. April 1981 in Mantes-la-Jolie) ist ein ehemaliger französischer Boxer.

Amateurkarriere Ali Hallab begann als Jugendlicher mit dem Boxen und wurde Mitglied des Sportvereins Boxing Amicale Les Mureaux. Sein Trainer wurde dort Mokhtar Hadjiri. Er nahm auch ein Studium am Institut National du Sport et de l’Education in Paris auf und beendete dieses als Sportlehrer.

Er wurde von 2001 bis 2007 sieben Mal in Folge Französischer Meister im Bantamgewicht und besiegte dabei unter anderem auch Daouda Sow und Hicham Ziouti.Französische Meister im Amateurboxen (1903-2009)

Sein erster internationaler Erfolg war der Gewinn einer Bronzemedaille im Halbfliegengewicht bei den Junioren-Europameisterschaften 1999 in Sarajevo.Junioren-Europameisterschaften 1999. 2001 startete er bereits bei den Weltmeisterschaften in Belfast, wo er noch in der Vorrunde gegen Waldemar Cucureanu ausschied.Weltmeisterschaften 2001.

Seinen ersten Medaillengewinn im Elitebereich erzielte er dann bei den Europameisterschaften 2002 in Perm, als er eine Bronzemedaille im Bantamgewicht gewinnen konnte. Nach Siegen gegen Servin Suleymanov, Mario Pisanti und Detelin Dalakliew, war er erst im Halbfinale gegen Gennadi Kowaljow unterlegenEuropameisterschaften 2002. In dieser Gewichtsklasse erzielte er in den folgenden Jahren zahlreiche Erfolge.

So gewann er bei den EU-Meisterschaften 2003 in Frankreich mit einem Finalsieg gegen Bashir Hassan die GoldmedailleEU-Meisterschaften 2003 und gewann beim selben Event 2004 in Spanien Bronze, nachdem er diesmal im Halbfinale gegen Detelin Dalakliew verloren hatteEU-Meisterschaften 2004. Bei den Weltmeisterschaften 2003 in Bangkok schied er zwar in der Vorrunde erneut gegen Detelin Dalakliew ausWeltmeisterschaften 2003, gewann jedoch 2004 die Silbermedaille bei den Europameisterschaften in Pula. Durch Siege gegen Muhamed Alija, Ağası Məmmədov und Andrzej Liczik war er ins Finale eingezogen, wo er wieder gegen Gennadi Kowaljow unterlegen warEuropameisterschaften 2004. Daraufhin wurde er auch bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen eingesetzt und schied dort noch in der Vorrunde gegen Malik Bouziane ausOlympische Spiele 2004.

2005 gewann er die Goldmedaille bei den Mittelmeerspielen in SpanienMittelmeerspiele 2005 und eine Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften in Mianyang. Er war dabei im Halbfinale gegen Guillermo Rigondeaux unterlegen, nachdem er zuvor Satoshi Shimizu, Mekhrodj Umarov und Ma Yunhao besiegt hatteWeltmeisterschaften 2005.

Bei den Europameisterschaften 2006 in Plowdiw verlor er im Achtelfinale gegen Detelin DalakliewEuropameisterschaften 2006, besiegte diesen jedoch in seinem ersten Kampf bei den Weltmeisterschaften 2007 in Chicago. Durch einen weiteren Sieg gegen Allaberdi Ishankuliyev erreichte er das Achtelfinale, wo er gegen Gary Russell ausschied.Weltmeisterschaften 2007

2008 nahm er am ersten europäischen Olympiaqualifikationsturnier in Pescara teil, wo er Matti Koota besiegen konnte, jedoch anschließend gegen Rustam Rahimov mit 8:9 knapp ausschied1. Europäische Olympiaqualifikation 2008. Beim zweiten Qualifikationsturnier in Athen kämpfte er sich dann gegen Maxim Tretyak, Detelin Dalakliew, Vittorio Parrinello und Chawazi Chatsygov auf den ersten Platz2. Europäische Olympiaqualifikation 2008 und nahm daraufhin auch an den Olympischen Spielen 2008 in Peking teil. Dort schied er in der Vorrunde gegen Akhil Kumar ausOlympische Spiele 2008.

Hallab ist darüber hinaus Gewinner mehrerer internationaler Turniere, darunter des Ahmet Cömert Tournaments 2002Ahmet Cömert Tournament 2002, des Feliks Stamm Tournaments 2003 und 2005Feliks Stamm Tournament 2003Feliks Stamm Tournament 2005, sowie des Tammer-Turniers 2003 und 2006Tammer-Turnier 2003Tammer-Turnier 2006.

Profikarriere Ali Hallab boxte von März 2009 bis November 2013 bei den Profis und blieb in all seinen 17 Kämpfen ungeschlagen. Er wurde im April 2011 Französischer Meister und im Mai 2011 WBO-Europameister. In seinem letzten Kampf am 15. November 2013 gewann er noch den Titel des WBC-Mittelmeer-Meisters.Ali Hallab, BoxRec-Profil

Quellen Website „www.amateur-boxing.strefa-pl“, Fachzeitschrift Box Sport, Website „pekin.franceolympique.dom“

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2004 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2008 Kategorie:Olympiateilnehmer (Frankreich) Kategorie:Französischer Meister (Boxen) Kategorie:Europameister (Boxen) Kategorie:Boxer (Frankreich) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1981 Kategorie:Mann