Die Burgenländische Weinkönigin repräsentiert bei ihren öffentlichen Auftritten den Weinbau und die Weinkultur des Burgenlandes.
Geschichte und Anforderungen Die Burgenländische Weinkönigin wird seit 1965 in Eisenstadt gekürt – bis 2010 beim Fest der 1000 Weine, seitdem während der Wein- und Genusstage. Die ersten drei Weinköniginnen amtierten jeweils ein Jahr lang, seit 1968 findet die Wahl im Zwei-Jahres-Rhythmus statt.Burgenländische Weinwoche feiert Jubiläum In: Burgenländische Freiheit, 1. August 1968, S. 4.Alfred R. Tombor Tintera (Hrsg.): Merk-würdiges Eisenstadt. Für alle, die glauben, Eisenstadt schon zu kennen… Eigenverlag, Eisenstadt 2025, S. 118.
Beim Bewerb werden die Kandidatinnen bezüglich Weinwissen und Allgemeinwissen getestet. Sowohl die burgenländische Kultur und Politik als auch die Situation in Gesamtösterreich wie auch das allgemeine Weltgeschehen sollen von einer Burgenländischen Weinkönigin überblickt werden. Die Zweit- und Drittplatzierte unterstützen die Burgenländische Weinkönigin als Weinprinzessinnen.
Im Amt der Österreichischen Weinkönigin wechseln einander die Burgenländischen und Niederösterreichischen Weinköniginnen – im Anschluss an deren Amtsperioden auf Landesebene – jährlich ab. news.at (Webarchiv) Die erste Burgenländerin in der Funktion der Österreichischen Weinkönigin war 1969/70 Rita Hoffmann als Rita I.Rita I. – Burgenlands vierte Weinkönigin. In: Der Burgenländische Bauernbündler, 10. September 1968, S. 1.Burgenlands „Tröpferl“ zum Verkosten. In: Burgenländische Freiheit, 21. August 1991, S. 10.
Bisherige Weinköniginnen Jahr Königin Name Ort 1. 1965/66 Maria I. Maria Tinhof (verh. Menzel) St. Georgen 2. 1966/67 Maria II. Maria Piribauer (verh. Gayer, Dr.) Neudörfl 3. 1967/68 Irmgard I. Irmgard Schreiner (verh. Karassowitsch) Rust 4. 1968–70 Rita I. Rita Hoffmann (verh. Preschitz) Mönchhof 5. 1970–72 Emmi I. Emmi Herzog (verh. Nagelreiter) Gols 6. 1972–74 Leona I. Leona Göltl (verh. Fink) Apetlon 7. 1974–76 Helga I. Helga Weiss (verh. Nittnaus) Gols 8. 1976–78 Maria III. Maria Glöckl (verh. Marchart) Deutschkreutz 9. 1978–80 Elisabeth I. Elisabeth Hautzinger (verh. Weissenböck) Tadten 10. 1980–82 Heidi I. Heidemarie Schröck Rust 11. 1982–84 Elfriede I. Elfriede Lehrner Horitschon 12. 1984–86 Corinna I. Corinna Denk (verh. Denk) St. Margarethen 13. 1986–88 Edith I. Edith Straussberger Zagersdorf 14. 1988–90 Eva I. Eva Kaiser (verh. Hoppe-Kaiser, Dr.) Kleinhöflein 15. 1990–92 Rosemarie I. Rosemarie Löschnauer Raiding 16. 1992–94 Christine I. Christine Weiss (verh. Riepl) Gols 17. 1994–96 Claudia I. Claudia Bachkönig Rust 18. 1996–98 Helga II. Helga Mandl (verh. Brunner) Rechnitz 19. 1998–00 Martina I. Martina Unger Mönchhof 20. 2000–02 Elisabeth II. Elisabeth Grosz Gaas 21. 2002–04 Ulrike I. Ulrike Hahnekamp St. Georgen 22. 2004–06 Claudia II. Claudia Reinprecht Oggau 23. 2006–08 Angelika I. Angelika Kugler St. Margarethen 24. 2008–10 Lisa I. Lisa Preschitz Neusiedl am See 25. 2010–12 Patricia I. Patricia Steiner Podersdorf am See 26. 2012–14 Isabella I. Isabella Mayer Donnerskirchen 27. 2014–16 Katharina I. Katharina Putz Purbach 28. 2016–18 Anna I. Anna Reichardt Donnerskirchen 29. 2018–20 Tatjana I. Tatjana Cepnik St. Margarethen 30. 2020–23 Susanne I. Susanne RieplSusanne Riepl war pandemiebedingt drei statt zwei Jahre lang Weinkönigin. Bereits die Mutter von Susanne Riepl war als Christine I. von 1992 bis 1994 Weinkönigin gewesen. Vgl. Paul Haider: Hannah I: Joiserin wird burgenländische Weinkönigin. Artikel im Kurier, Online-Version vom 14. Juli 2023. Gols 31. 2023–25 Hannah I. Hannah Wetschka Jois 32. 2025–.. Maria IV. Maria Liegenfeld Donnerskirchen
Einzelnachweise
Kategorie:Österreichische Weinkönigin (Titel) Weinkonigin Kategorie:Weinkultur (Österreich)