mini|hochkant=1.3|Ein Repco Brabham BT11A, wie er in der Tasman-Serie eingesetzt wurde mini|hochkant=1.3|Jack Brabham im Brabham BT11 beim Großen Preis von Deutschland 1965 auf dem Nürburgring Der Brabham BT11 war ein Formel-1-Rennwagen, der 1964 von Brabham gebaut wurde.

Entwicklungsgeschichte Der Brabham BT11 war ursprünglich als Kundenversion des Brabham BT7 geplant. Die einzige Änderung gegenüber dem BT7 war eine leicht vergrößerte Spurweite. Ende des Jahres 1964 und 1965 wurden die BT11 aber auch als Werkswagen eingesetzt. Fünf Fahrzeuge wurden als BT11A für die Tasman-Serie hergestellt.

Die an das Team von Rob Walker ausgelieferten Wagen wurden von einem B.R.M.-Motor angetrieben. Das Regeltriebwerk war jedoch der 2,7-Liter-Motor von Climax und ab 1966 das Aggregat von Repco.

Renngeschichte Die meisten BT11 hatten eine wechselvolle Geschichte. Bob Anderson wurde in einem BT11 des DW-Enterprise-Racing-Team Dritter beim Großen Preis von Österreich 1964. Der Walker BT11, mit dem Jo Siffert im selben Jahr Dritter beim Großen Preis der USA wurde und den nicht zur WM zählenden Gran Premio del Mediterraneo in Enna gewann, wurde Ende des Jahres an John Willment verkauft. Mit diesem Wagen gewann dann Graham Hill den Rand Grand Prix. 1965 bestritt Frank Gardner damit noch einige Weltmeisterschaftsläufe. Bis 1968 liefen die BT11 bei internationalen Veranstaltungen.

Fahrer des BT11: Chris Amon, Bob Anderson, Joakim Bonnier, Luki Botha, Jack Brabham, Dave Charlton, Frank Gardner, Dan Gurney, Graham Hill, Denis Hulme, Chris Irwin, Hap Sharp, Jo Siffert und John Taylor.

Vollständige Ergebnisse des Brabham BT11 in der Formel-1-Weltmeisterschaft (Fettgedruckte Ergebnisse zeigen die Pole-Position an; kursiv gedruckte die schnellste Runde) Jahr Team Motor Reifen Fahrer 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Punkte(a) WCC 1964 Brabham Racing Organisation Climax FWMV V8 MON NED BEL FRA GBR GER AUT ITA USA MEX30(b)4. Jack Brabham 9 14 Ret Ret DW Racing Enterprises Bob Anderson 7 6 DNS 12 7 Ret 3 11 RRC Walker Racing Team BRM P56 V8 Jo Bonnier 9 Ret Ret Ret76. Jochen Rindt Ret Giacomo Russo DNQ Hap Sharp NC 13 Jo Siffert 3 Ret Siffert Racing Team 13 Ret Ret 11 4 Ret 7 1965 Brabham Racing Organisation Climax FWMV V8 RSA MON BEL FRA GBR NED GER ITA USA MEX27 (31)3. Jack Brabham 8 Ret 4 DNS 5 3 Ret Denny Hulme 4 5 Ret Dan Gurney Ret 10 Ret 6 3 3 3 2 2 DW Racing Enterprises Bob Anderson NC 9 DNS 9 Ret Ret DNS RRC Walker Racing Team BRM P56 V8 Jo Siffert 7 6 8 6 9 13 Ret Ret 11 457. John Willment Automobiles Frank Gardner 12 Ret Ret 8 11 Ret Ret 1966 RRC Walker Racing Team BRM P60 V8 MON BEL FRA GBR NED GER ITA USA MEX111. Jo Siffert Ret David Bridges John Taylor 6 8 8 Ret Chris Amon Racing Chris Amon DNQ DW Racing Enterprises Climax FPF L4 Bob Anderson Ret 7 NC Ret Ret 6 1 10. 1967 DW Racing Enterprises Climax FPF L4 RSA MON NED BEL FRA GBR GER CAN ITA USA MEX211. Bob Anderson 5 DNQ 9 8 Ret Ret Scuderia Scribante ? Dave Charlton NC Luki Botha ? Luki Botha NC 1968 Scuderia Scribante Repco 620 V8 RSA ESP MON BEL NED FRA GBR GER ITA CAN USA MEX10(c)8. Dave Charlton Ret Team Pretoria Climax FPF L4 Jackie Pretorius NC0NC

(a) Bei jedem Rennen wurden Punkte nach dem Schema 9–6–4–3–2–1 für die ersten sechs Plätze vergeben. Nur das bestplatzierte Fahrzeug jeder Kombination aus Chassis- und Motorenhersteller war bei jedem Rennen punktberechtigt. Nicht alle Rennen konnten für die Meisterschaft gewertet werden: In den Jahren 1964 und 1965 wurden nur die besten sechs Rundenergebnisse gewertet. Im Jahr 1966 wurden nur die fünf besten Rundenresultate gewertet. Im Jahr 1967 wurden die fünf besten Ergebnisse aus den ersten sechs Runden und die vier besten Ergebnisse aus den letzten fünf Runden gewertet. Im Jahr 1968 wurden die fünf besten Ergebnisse aus den ersten sechs Runden sowie die fünf besten Ergebnisse aus den letzten sechs Runden gewertet. Zahlen ohne Klammern sind Meisterschaftspunkte; Zahlen in Klammern sind die insgesamt erzielten Punkte. (b) Im Jahr 1964 wurden 5 der Punkte von Brabham-Climax mit dem BT11 erzielt; die übrigen 25 Punkte wurden mit einem BT7 eingefahren. (c) Im Jahr 1968 wurden alle Punkte für Brabham-Repco mit den Modellen BT20, BT24 und BT26 erzielt.

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Einzelnachweise

Kategorie:Historischer Rennwagen BT11 Kategorie:Rennwagen der Automobil-Weltmeisterschaft 1964 Kategorie:Rennwagen der Automobil-Weltmeisterschaft 1965