Ines Thomas Almeida (* 11. Juni 1976 in Santo Domingo, Dominikanische Republik) ist eine in Lissabon lebende Musikwissenschaftlerin.
Leben Ines Thomas Almeida wurde in der Dominikanischen Republik geboren und wuchs zweisprachig in Portugal auf. Sie studierte zunächst in Lissabon Musik und schloss das Studium mit dem Hauptfach Klavier ab. Danach studierte sie Gesang an der Universität in Évora. Während ihres Gesangsstudiums wurde sie zwei Jahre hintereinander als beste Studentin der Universität ausgezeichnet.
Sie kam anschließend nach Deutschland und vertiefte ihre musikalische Ausbildung durch ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater bei Klaus Häger in Rostock, wo sie 2007 abschloss. In ihrer Diplomprüfung 2007 sang sie u. a. Arien des Orfeo aus der Oper Orpheus und Eurydike von Christoph Willibald Gluck. Während ihres Studiums wirkte sie in Hochschulproduktionen solistisch mit und sang u. a. im Oktober 2006 die Partie der Orsola in Ermanno Wolf-Ferraris Oper Il Campiello., Vita der Sängerin, Instituto Duartiano Lisboa (portugiesisch). Offizielle Webseite der Hochschule für Musik und Theater Rostock Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei Teresa Berganza, Krisztina Laki, Hanna Schwarz, Jill Feldman, Claudia Eder und Norman Shetler und trat auch öffentlich bei Gesangsveranstaltungen auf, wie zum Beispiel im November 2006 gemeinsam mit der polnischen Pianistin Milena Piszczorowicz bei den „Dechower Kulturtagen 2006“ in Dechow., Veranstaltungsinformationen der Gemeinde Dechow von 2006
2008 war sie Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs Kammeroper Schloss Rheinsberg und wirkte anschließend in mehreren Opernproduktionen im Schloss Rheinsberg mit.Potsdamer Neue Nachrichten: Gesangswettbewerb Schloss Rheinsberg beendetRostocker Absolventin gewann beim Gesangswettbewerb Schloss ReinsbergDas Orchester Sie trat im selben Jahr außerdem bei der „Rheinsberger Sängernacht“ auf und präsentierte sich dem Publikum mit Ausschnitten aus der Titelrolle der Oper Carmen von Georges Bizet., Märkische Allgemeine Zeitung vom 15. Juli 2008. Sie wurde Stipendiatin der Yehudi Menuhin Live Music Now. Stipendiaten Stand: Januar 2008
Im Februar 2009 präsentierte sie im Palacio Foz in Lissabon im Rahmen einer von der Botschaft der Dominikanischen Republik veranstalteten Kulturwoche mit großem Erfolg das Konzert „Poema en Forma de Canciones“ mit Liedern ibero-amerikanischer Komponisten. , Programmankündigung der Embajada de la República Dominicana en Portugal, Februar 2009 (portugiesisch). . Konzertprogramm Homepage Casa da America Látina. Sie tritt regelmäßig in Portugal, Konzertkritik Lissabon in der Dominikanischen Republik und in Deutschland auf. Dabei interpretiert sie nicht nur die klassischen Kunstlieder des iberischen Raumes, sondern tritt auch mit verschiedenen Fado-Programmen auf.
2011 gründete sie das Online-Magazin Berlinda.org, welches sich mit dem kulturellen Austausch zwischen Berlin und der Portugiesisch sprechenden Welt beschäftigt. In diesem Rahmen leitete sie 2012 das Festival Berlinda, welches in Berlin einen Monat lang die Kultur portugiesischsprachiger Länder in den Bereichen Literatur, Film, Musik und Kunst präsentierte.Die Welt auf Portugiesisch in: Berliner Zeitung vom 15. Oktober 2012Träumen auf Portugiesisch Deutschlandradio Kultur vom 18. November 2012 Aus dem Magazin ist Freunde von Berlinda e.V. entstanden, ein Verein, welcher sich neben dem kulturellen Aspekt auch um die soziale Unterstützung der portugiesischsprachigen Community Berlins engagiert.
Seit 2016 ist Ines Thomas Almeida Forscherin im Bereich historische Musikwissenschaft an der Universidade Nova de LisboaINET-md / FCSH / Universidade Nova de Lisboa: Ines Thomas Almeida, wo sie im Oktober 2021 promovierte. Als Musikwissenschaftlerin veröffentlichte sie Artikel in Fachzeitschriften über reisende FrauenPortugiesische Zeitschrift für Musikwissenschaft: «Uma gritaria pavorosa»: A prática musical em Portugal em 1801, segundo a alemã Esther Bernard, Frauen in der Musikpraxis im 18. Jahrhundert, portugiesische Komponisten und dem III. ReichIberoromania (De Gruyter): Proximidades: Compositores Portugueses e o Terceiro Reich (1940–1943) und die portugiesischen Wurzeln der jüdischen Berliner Salonnière Henriette HerzCadernos de Estudos Sefarditas: “O meu pai era judeu português”: as raízes portuguesas de Henriette Herz de Lemos como motor da revolução intelectual berlinense à volta de 1800.
Weblinks Ines Thomas Almeida auf Academia.edu
Einzelnachweise
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