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ist eine Kleinstadt im der Region Canterbury auf der Südinsel von Neuseeland.

Namensherkunft Der Name der Stadt stellt vermutlich eine Verkürzung des Begriffes „te umu-kaha“ dar, der der Sprache der entstammt und so viel wie „der starke Erdofen“ bedeutet. In Erdöfen bereiteten die ihre Speisen (siehe hierzu ).

Geographie Die Stadt befindet sich rund 17 km nördlich von und 53 km südwestlich von am Zusammenfluss des mit dem , die den bilden. Dieser mündet nach nur 6,7 km südöstlich der Stadt in den , der die Stadt südlich passiert und rund 6 km südöstlich seinen Zugang zum Pazifischen Ozean findet.

Geschichte An dem Ort der heutigen Stadt existierte früher ein (Dorf) des -Stammes der . Die europäische Besiedlung der Gegend begann 1853 durch den Siedler , der am Flussufer des ein errichtete. Als östlich der heutigen Eisenbahnstrecke das Land für eine Stadt vermessen wurde, übernahm man zunächst den Namen des -, . 1863 kaufte dann der Landvermesser , der den Plan der zukünftigen Stadt erstellt hatte, ein angrenzendes Areal, das er mit dem Ortsnamen versah. Um das Jahr 1866 setzte sich der Name für die beiden nahe zusammenliegenden Siedlungen durch, die 1899 dann auch formell zusammengeführt wurden.

Bevölkerung Zum Zensus des Jahres 2013 zählte der Ort 4047 Einwohner, 0,07 % mehr als zur Volkszählung im Jahr 2006.

Wirtschaft Die Stadt ist für die Herstellung von Ton- und Keramikprodukten sowie für keramische Isolatoren bekannt. Für das Umland ist die Stadt Versorgungszentrum für den täglichen und den landwirtschaftlichen Bedarf. Die Milchwirtschaft spielt in der Gegend neben der Schafzucht, dem Getreide- und Gartenbau eine tragende Rolle. Im Dezember 2016 kündigte das neuseeländische Unternehmen an, in der Nähe von für 240 Mio. NZ$ eine Fabrik zur Herstellung von Mozzarella zu errichten, die nach Angaben der Firma die größte Fabrik ihrer Art auf der südlichen Halbkugel werden soll.

Des Weiteren ist in das Transportunternehmen angesiedelt, das mit über 40 Lastkraftwagen den südlichen Teil von bedient. Ein weiteres Unternehmen, das sich nennt, stellt Geschirr aus Keramik her.

Infrastruktur Straßenverkehr Durch führt der , der die Stadt auf direktem Weg mit verbindet und nach Nordosten an anbindet.

Schienenverkehr Temuka liegt an der Bahnstrecke Lyttelton–Invercargill. Die Eisenbahn erreichte den Ort 1876.John Yonge (Hg.): New Zealand Railway and Tramway Atlas. 4. Auflage. Quail Map Company, Exeter 1993, Taf. 23 B. Nachdem im Februar 2002 der Southerner eingestellt wurde, findet hier heute ausschließlich Güterverkehr statt.

Bildungswesen Die Stadt besitzt zwei Grundschulen und eine weiterführende Bildungseinrichtung. Mit der verfügt sie über eine Grundschule mit den Jahrgangsstufen 1 bis 6. Im Jahr 2015 besuchten 225 Schüler die Schule. Eine weitere Grundschule ist die katholische mit den Jahrgangsstufen 1 bis 8. Im Jahr 2015 besuchten 98 Schüler die Schule. Mit dem verfügt die Stadt über eine weiterführende Schule, die die Jahrgangsstufen 7 bis 13 führt. Im Jahr 2014 besuchten 291 Schüler die Schule.

Persönlichkeiten Ada May Plante (1875–1950), neuseelandgebürtige, australische Malerin

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Temuka

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Region Canterbury