No Sports ist eine Ska-Band aus dem Raum Stuttgart.
Geschichte Die Band wurde im September 1985 von D. Mark Dollar, Gerald Machner, Wenne und Flupp (Markus Mayer), vier Mitglieder der Punk-Band Abenteuer unter Wasser, gegründet. Schon im Dezember verließ Wenne die Band. Neu dazu kamen T’Schelle als Schlagzeuger, und Turbo, Ev und Klaus (Trompete und Saxophon).No Sports – Die Chronik 1985–1998
Bis 2002 durchliefen insgesamt 27 Musiker die Band, deren Musikrichtung anfangs nur klassischen Ska, später auch Elemente aus Hip-Hop, Rap, Raggamuffin und Reggae beinhaltete. Ihre größten Erfolge hatte die Band mit den Songs King Kong, Stay Rude, Stay Rebel und Girlie, Girlie, an die sich jeweils eine Deutschlandtournee bzw. eine ausgedehnte Europatournee mit Auftritten in Italien, Frankreich, der Schweiz, Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Dänemark anschloss. Auf internationalen Festivals trat die Band zusammen mit Laurel Aitken auf.
Nu Sports Seit Anfang 2005 trat die Band als Nu Sports wieder auf. Im Juli 2008 ging Nu Sports auf Tournee nach Japan.
Nu Sports engagierte sich im Widerstand gegen das Bahn- und Städtebauprojekt Stuttgart 21. Im Rahmen der Demonstrationen gab es 2010 mehrere Auftritte.
Als Vorband ihrer erklärten Idole Madness verabschiedeten sich die Musiker am 5. Juli 2012 mit einem letzten Konzert anlässlich der Jazzopen auf dem Stuttgarter Schlossplatz von ihren Fans.Matthias Breust: No Sports. Successfools. In: EB/Metronom, Nr. 38 (Juni/Juli 1992), S. 57.
Neugründung Bereits am 3. August 2013 trat die Band dann wieder als No Sports auf dem 34. Umsonst & Draußen in Stuttgart-Vaihingen in neuer Besetzung auf.. Abgerufen am 4. August 2013
Bedeutung Ende der 1980er und Beginn der 1990er Jahre gehörte No Sports mit Skaos aus dem bayrischen Krumbach, The Busters aus Wiesloch, The Braces aus Jülich, El Bosso & die Ping-Pongs aus Münster und Blechreiz aus Berlin zu den ersten Wegbereitern der Deutschen Ska-Szene, miteinander absolvierten sie zahlreiche Konzerte.
Diskografie 1989: King Ska 1991: Succe$$fools 1994: No Rules 1996: Essential Pieces in Timeless Styles 1998: Riddim Roots An’ Culture 2008: Beitrag auf dem Benefiz-Sampler Ska 21 (als Nu Sports) 2009: Life Kills (als Nu Sports) 2015: Back to Basics 2021: Twang!
Außerdem Veröffentlichungen auf diversen Samplern der Reihe „Ska, Ska Skandal“ des Labels Pork Pie (Berlin) und des Labels Unicorn Records (London) sowie zahlreiche Singleauskopplungen aus den jeweils aktuellen Alben u. a. Girlie, Girlie, Coconut Girl, Turn it on und weitere …
Weblinks Offizielle Webpräsenz von No Sports 1985–2002 Offizielle Webpräsenz von Nu Sports 2005–2012 Offizielle Webpräsenz von No Sports seit 2013
Einzelnachweise
Kategorie:Skaband Kategorie:Deutsche Band