mini|Brigitte Kren mit ihrem Sohn Marvin auf der Berlinale 2020
Brigitte Kren (* 27. Jänner 1954 in GnasORF kulturMontag - Orte der Kindheit - 15.11.2021 - 22:30 Uhr ) ist eine österreichische Schauspielerin.
Leben und Karriere Nach den ersten Lebensjahren in der Steiermark zog die Familie von Brigitte Kren nach Linz. Dort besuchte sie die Körnerschule Linz und hatte am Landestheater Linz ihre erste Rolle. Nach der Matura absolvierte sie ihre Schauspielausbildung von 1982 bis 1986 und schloss ihr Studium mit dem Diplom ab. Zudem ließ sie sich zur Balletttänzerin und zur diplomierten Medizintechnikerin ausbilden. Auch machte sie neben ihrer Schauspieltätigkeit Karriere als Szenewirtin in Wien. 2003 wurde der Film Taxi für eine Leiche, mit Brigitte Kren in einer der Hauptrollen, mit der Romy für den besten Fernsehfilm gekürt. Ihren endgültigen Durchbruch erlangte sie mit der Rolle Maria in Vier Frauen und ein Todesfall. In dem 2009 produzierten Film The Debt spielte Kren an der Seite von Helen Mirren eine deutsche Krankenschwester. Regie führte bei diesem Film John Madden.
2012 war Kren eine von 12 Prominenten, die bei der siebten Staffel der ORF-Fernsehshow Dancing Stars teilgenommen hat. Sie erreichte gemeinsam mit ihrem Tanzpartner Willi Gabalier den vierten Platz.
Ab Herbst 2018 folgte sie als Oberst Henriette Wolf als Leiterin der SOKO Dietrich Siegl ab der fünften Folge der 14. Staffel der Serie SOKO Donau nach.Kurier: Siegl verlässt Soko Donau - Kren übernimmt. Artikel vom 20. Februar 2018, abgerufen am 21. Februar 2018.derStandard.at: Neue Chefin für "Soko Donau": Brigitte Kren ersetzt Dietrich Siegl. Artikel vom 20. Februar 2018, abgerufen am 21. Februar 2018. In der 20. Staffel kehrte Gregor Seberg in die Serie zurück und übernahm die Nachfolge von Oberst Henriette Wolf, die sich in die Pension verabschiedet.
Ihr Sohn ist der Regisseur Marvin Kren.
Filmografie (Auswahl)
mini|Brigitte Kren (Mitte) mit ihrem Sohn Marvin Kren bei der Österreichpremiere seines Films Blutgletscher (2013) 1996: Kino im Kopf (Kino) 1997: Kaisermühlen Blues 1997: Suzie Washington (Kino) 1999: Nordrand (Kino) 2002: Taxi für eine Leiche 2002: Nacktschnecken (Kino) 2003: Trautmann – Alles beim Alten 2003: In einem anderen Leben 2003: Kommissar Rex 2003: Blatt und Blüte 2004–2020: Vier Frauen und ein Todesfall 2004: Crash Test Dummies (Kino) 2005: Die Ohrfeige 2005: Brüder III – Auf dem Jakobsweg 2005: Der Zauberer des Regenbogens 2005: Slumming (Kino) 2006: Die Alpenklinik – Eine Frage des Herzens 2007: Die Alpenklinik – Aus heiterem Himmel 2007: Import Export (Kino) 2008: Der schwarze Löwe 2008: Schnell ermittelt 2008: Kleine Fische (Kino) 2010: SOKO Donau 2010: Eine offene Rechnung (The Debt, Kino) 2010: Rammbock 2011: Bollywood lässt Alpen glühen (Fernsehfilm) 2011: Die Tänzerin – Lebe Deinen Traum 2013: Blutgletscher (Kino) 2013: Tom Turbo – Der Film 2013: Und Äktschn! 2014: Tatort – Die Feigheit des Löwen 2015: Der Metzger muss nachsitzen 2015: Mordkommission Berlin 1 2015: Die Trapp Familie – Ein Leben für die Musik (The von Trapp Family: A Life of Music) 2017–2019: 4 Blocks (Fernsehserie) 2017: Die Migrantigen 2017: Trakehnerblut – Das Testament 2017: Bettys Diagnose – Grenzüberschreitung 2017: Geschichten rund um die Bälle 2018: SOKO Donau – Die Bienenkönigin 2018: Landkrimi – Grenzland seit 2018: SOKO Donau (Fernsehserie) 2018: SOKO Leipzig/SOKO Donau (Crossover-Folge: Der vierte Mann) 2019: In Berlin wächst kein Orangenbaum 2020: Freud (Fernsehserie) 2020: Annie – kopfüber ins Leben (Fernsehfilm) 2021: Annie – wer anderen eine Blume sät 2021: Stadtkomödie – Der weiße Kobold (Fernsehreihe) 2022: Geschichten vom Franz 2023: Pfau (Kino) 2024: Anton Bruckner – Das rätselhafte Genie 2024: Crooks (Fernsehserie) 2026: Eat Pray Bark – Therapie auf vier Pfoten 2026: Glückspilze isst man nicht
Theater 1984–1986: Schauspielhaus Wien 1986: Mallorca. (Regie: Karl Welunschek, Theatergruppe 80). 1989: Liebesgeschichten und Heiratssachen. (Regie: Karl Welunschek, Theater Der Kreis). 1992: Der Färber und sein Zwillingsbruder. (Regie: Karl Welunschek, Rabenhof Theater). 1992/1993: Ensemble Theater Wien 1992: Change. (Regie: Karl Welunschek, Rabenhof Theater). 1993/1994: Theater in der Josefstadt, Rabenhof 1993: Aus dem Leben Hödelmosers. (Regie: Karl Welunschek, Rabenhoftheater). 1993: Der Prix Martin. (Regie: Karl Welunschek, Rabenhoftheater). 1996: Sladek oder die Schwarze Armee. (Regie: Karl Welunschek, Ensembletheater am Petersplatz). 1998: Effi Briest. (Regie: Karl Welunschek, Tourneetheater Erich Kuhnen, Tournee Deutschland, Schweiz, Luxemburg, Italien). 2000: Volksvernichtung. (Regie: Karl Welunschek, Kabelwerk Wien / Theater mbH). 2002: Geschichten aus dem Wienerwald. (Regie: Michael Sturminger, Sommerspiele Perchtoldsdorf). 2005: Jacobowsky und der Oberst. (Regie: Maria Happel, Festspiele Reichenau). 2006: Rosa Riedl, Schutzgespenst. (Regie: Ulla Theißen, Theater der Jugend Wien). 2009: Kinder der Sonne. (Regie: Beverly Blankenship, Festspiele Reichenau). 2010: Der Widerspenstigen Zähmung. (Regie: Adi Hirschal, Wiener Lustspielhaus) 2011: Romeo und Julia. (Regie: Adi Hirschal, Wiener Lustspielhaus). 2014 Othello. Ein Schlechter in Hernals. (Regie: Adi Hirschal, Wiener Lustspielhaus). 2024: Die lustige Witwe. (Regie: Mariame Clément, Volksoper Wien). 2024: Lumpazivagabundus. (Regie: Robert Meyer, Festspiele Reichenau)
Publikationen 2025: Und weiter geht die wilde Jagd: Biografie, Carl Ueberreuter Verlag 2025, ISBN 978-3-8000-7911-7.
Weblinks
Brigitte Kren bei der Agentur Windhuis
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Teilnehmer bei Dancing Stars Kategorie:Teilnehmer an der Prominenten-Millionenshow Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1954 Kategorie:Frau