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Der ist ein Naturhafen an der Nordostküste der Nordinsel von Neuseeland.

Namensherkunft Der -Name bedeutet übersetzt so viel wie „langer Hafen“.

Geographie Der befindet sich rund 27 km nordwestlich von mit einem Zugang über die zum Pazifischen Ozean. Der Naturhafen, der rund 7 km ins Landesinnere hineinreicht, verfügt beidseitig über mehrere tief liegende und zerklüftete. bis zu 2,5 km lange Buchten. An der breitesten Stelle misst das Gewässer 3,5 km. Der verfügt über eine schätzungsweise 70 km lange Uferlinie.

Im Südwesten reicht das Hafengebiet bis an den heran, der im Nordwesten die , eine Bucht, des Naturhafens, überquert. Die beiden größten Zuflüsse bilden der von Süden kommende und der von Südosten kommende . In dem Hafengebiet befinden sich einige Inseln, von denen , auch genannt, und mit Abstand die größten des Naturhafens sind.

An dem Südostufer im mittleren Bereich des Hafens befindet sich die größte Ansiedlung, , die u. a. über einen Yachthafen verfügt. An dem gegenüberliegenden Ufer liegt die nächstgrößere Siedlung . An dem gegenüberliegenden Ufer liegen die nächstgrößeren Siedlungen und . Administrativ gehört der zum der Region .

Geologie Das Gebiet des Naturhafens war ursprünglich ein Tal eines Flusses und wurde vor etwa 6.000 Jahren durch den ansteigenden Meeresspiegel geflutet. Die steile Felsformationen an den Ufern des Gewässers entstanden durch vulkanische Aktivitäten.

Geschichte Nach den Erzählungen der erkundete während der Besiedlung Neuseelands das (Kanu) den . Später wurde das Gebiet von den Nachkommen des und besiedelt.

Walfangschiffe und andere Schiffe liefen von 1805 bis 1809 an. Nachdem im Jahre 1809 66 Mannschaftsmitglieder und Passagiere der von getötet worden waren, weil die Mannschaft den Sohn ihres Häuptlings ausgepeitscht hatte, mied man den Hafen und lief ihn erst 1819 wieder an. Im Juni 1823 gründeten die im Hafengebiet eine Missionsstation.

Am 10. Januar 1827 griff der Häuptling die ortsansässigen an, um die Kontrolle über die in der Gegend wachsenden -Bäume zu erlangen. Obwohl er die Missionsstation unbehelligt ließ, gaben die sie aus Furcht vor Angriffen auf. 1828 starb in an einer Wunde, die er 14 Monate vorher im Gebiet um erhalten hatte.

Europäer siedelten an den Ufern in den 1840er Jahren, und eine Missionsstation der katholischen Kirche wurde in errichtet. Der Hafen wurde ein Zentrum der Holzfällerei und des Sammelns von -Harz. Sägewerke und Schiffswerften entstanden, und zwischen 1850 und 1909 wurden über 100 Schoner, und Ketche hier gebaut. Kauristämme wurden zu Flößen zusammengekettet und von Dampfschleppern geschleppt; für die Strecke nach benötigte man drei Tage. Im frühen 20. Jahrhundert befand sich in der nahe dem Südende der Hafenzufahrt eine Walfangstation, die in den 1920ern an die auf der Nordseite der Zufahrt verlegt wurde.

Im Rahmen der Verhandlungsrunden zum Abkommen CRAMRA fanden sich im März 1986 einige Diplomaten um den Neuseeländer Christopher Beeby in der Bucht zusammen. Sie wollten die Abgeschiedenheit des Ortes nutzen, um einige entstandene Schwierigkeiten zu beseitigen und Kompromisse zu finden.

Nutzung Der ist bei Anglern und Sportfischern beliebt und über den Yachthafen, der 1997 eröffnet wurde, werden Touren zum Hochseefischen im Pazifischen Ozean organisiert.

Natur Im südlichen Teil des Hafens gibt es ausgedehnte Mangrovensümpfe, und einige der ältesten Fossilien der Nordinsel aus dem frühen Perm vor etwa 270 Millionen Jahren wurden im Gebiet gefunden.

Siehe auch Liste der Naturhäfen in Neuseeland

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise Längenausdehnungen und Koordinaten wurden mit Google Earth vermessen.

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