mini|Wiedererrichteter Ehrenhain des Feldlagers Kundus im Wald der Erinnerung in Geltow Diese Liste enthält Todesfälle der Bundeswehr bei Auslandseinsätzen durch Unfälle, natürliche Ursachen, Suizid, höhere Gewalt oder Feindeinwirkung. Sie ist nicht vollständig, aber um Vollständigkeit bemüht. Sie enthält mit einer Ausnahme nicht die Todesfälle des Kommandos Spezialkräfte, da diese Angaben der Geheimhaltung unterliegen.
Verluste mini|Ehemaliger Ehrenhain im Feldlager Kundus, Afghanistan 2009 Seit 1992 kamen bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr, bzw. in deren Folge 120 Bundeswehrangehörige (Soldaten) nach Angaben der Bundeswehr (Stand Juni 2026) ums Leben. Davon fielen 37 durch Fremdeinwirkung und 26 starben durch Suizid. Abweichungen zu den Zahlen der Bundeswehr kommen mutmaßlich unter anderem dadurch zustande, dass in der folgenden Übersicht mangels Belegen keine in Deutschland aufgrund der Einsatzbelastung begangenen Suizide gezählt werden. Darauf weist die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage aus dem Februar 2019 hin (Drucksache 19/7778).
Abgeschlossene Einsätze 1 Soldat bei der UNTAC, Kambodscha, Mai 1992 bis November 1993 1 Soldat bei der UNOMIG, Georgien, 14. Mai 1994 bis 15. Juni 2009 1 Soldat bei der Operation Sharp Guard, südliche Adria,15. Juni 1993 bis 19. Juni 1996 (offiziell bis 2. Oktober 1996) 20 Soldaten der SFOR, Bosnien und Herzegowina, 12. Dezember 1996 bis 27. September 2012 und EUFOR 57 Soldaten der ISAF, Afghanistan, Usbekistan, 22. Dezember 2001 bis 31. Dezember 2014 2 Soldaten bei Resolute Support, Afghanistan, 1. Januar 2015 bis 29. Juni 2021 3 Soldaten bei MINUSMA, Mali 27. Juni 2013 bis 31. Dezember 2023
Laufende Einsätze 29 Soldaten der KFOR, Albanien, Mazedonien, Kosovo, seit 10. Juni 1999 1 Soldat der Ausbildungsunterstützung der Bundeswehr im Irak, Irak, seit 29. Januar 2015 1 Soldat bei Enhanced Forward Presence in Litauen seit Januar 2017
Einzelne Fälle