Osterode am Fallstein ist ein Ortsteil der Stadt Osterwieck im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Das Dorf liegt vier Kilometer östlich von Hornburg und 25 Kilometer nordwestlich von Wernigerode. Landschaftlich liegt es am nördlichen Rand des Großen Fallsteins und am westlichen Ende des Großen Bruches. Das kleine Dorf hatte 2015 131 Einwohner. mini|Dorfkirche in Osterode am Fallstein

Geschichte 1136 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.

Anna Landmann aus Osterode war die letzte Frau, die 1597 in Hornburg der Hexenverfolgung zum Opfer fiel.

Bis zur Wiedervereinigung lag Osterode direkt an der innerdeutschen Grenze. Über 17 Jahre lang (vom 1. Juni 1973 bis zum 12. Juni 1990) war Osterode ein Ortsteil der Gemeinde Veltheim.

Den Zusatz am Fallstein erhielt der Ort am 23. Dezember 1997.StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1997 Am 11. September 2003 wurde das Dorf ein Ortsteil der Gemeinde Aue-Fallstein,StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003 die am 1. Januar 2010 mit den anderen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Osterwieck-Fallstein zur neuen Stadt Osterwieck fusionierte.StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010

Literatur Ewald Seyffarth und Gerhard Reiche: Familienbuch Osterode. Kopie des Manuskripts. Osterwieck 1990. 1400 Familien im Zeitraum 1600-1965, laut Bestandsverzeichnis Teil IV der Deutschen Zentralstelle für Genealogie, S. 434.

Weblinks

auf der Seite der ehemaligen Gemeinde Aue-Fallstein Osterode auf der Seite der Einheitsgemeinde und Stadt Osterwieck

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Harz Kategorie:Geographie (Osterwieck) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Harz) Kategorie:Ersterwähnung 1136 Kategorie:Gemeindegründung 1990 Kategorie:Gemeindeauflösung 2003