Rotenhagen ist ein Ortsteil von Werther (Westf.) im nordrhein-westfälischen Kreis Gütersloh.
Geschichte
Vom Mittelalter bis zur Franzosenzeit war Rotenhagen eine Bauerschaft der Vogtei Werther im Amt Sparrenberg der Grafschaft Ravensberg. Von 1807 bis 1810 gehörte Rotenhagen zum Kanton Werther im Departement der Weser des Königreichs Westphalen und von 1811 bis 1813 zur Mairie (Bürgermeisterei) Werther im Département der oberen Ems des Kaiserreichs Frankreich. Nach der napoleonischen Niederlage fiel Rotenhagen 1813 zurück an Preußen und kam 1816 zum neuen Kreis Halle. Im Kreis Halle gehörte die Gemeinde Rotenhagen zum Amt Werther. Rotenhagen wurde durch das Bielefeld-Gesetz vom 24. Oktober 1972 mit Wirkung vom 1. Januar 1973 in die Stadt Werther eingegliedert.Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Bürgerservice: Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Bielefeld
Einwohnerentwicklung Nachfolgend dargestellt ist die Einwohnerentwicklung von Rotenhagen in der Zeit als selbständige Gemeinde.Landkreis Halle (Westf.): 1816–1966, 150 Jahre Landkreis Halle (Westf.), S. 132. In der Tabelle werden auch die Einwohnerzahlen von 1970 (Volkszählungsergebnis) und 1972 angegeben.
300px|mini|links|Bevölkerungsentwicklung in Rotenhagenzwischen 1817 und 1965 Jahr Einwohner 1799 650 1817 684 1900 569 1939 445 1946 679 1961 491 1965 404 1970 395 1972 422
Persönlichkeiten Wilhelm Niewöhner (1888–1946), preußischer Land- und Oberregierungsrat
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Kreis Gütersloh Kategorie:Werther (Westf.) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Gütersloh) Kategorie:Gemeindeauflösung 1973