Mat(t)hias Franz Gerl beziehungsweise Mathias Gerl der Jüngere (* 1. April 1712 in Klosterneuburg, Niederösterreich; † 13. März 1765 in Wien) war österreichischer Architekt und Baumeister.
Leben Mathias Gerl der Jüngere gehörte zu einer Wiener Baumeisterfamilie, wobei weiters Josef Gerl (1734–1798) zu nennen ist. Seine Architektur war von Johann Lucas von Hildebrandt beeinflusst.
Im Jahr 1829 wurde in Wien-Landstraße (3. Bezirk) die Gerlgasse nach ihm benannt.
Realisierungen mini|hochkant|Pfarrkirche Oberlaa 1742–1745: Umbau: Ober St. Veiter Pfarrkirche 1743: Piaristenkirche Maria Treu (Wien) 1743–1747: Piaristenkirche Mariä Reinigung (Gleisdorf) 1744: Pfarrkirche Oberlaa 1746: Klosterneuburger-Hof in Wien 1746–1747: Simmeringer Pfarrkirche 1752: Burg in Wiener Neustadt 1751–1754: Erweiterung der Böhmische Hofkanzlei in Wien 1752: Pfarrhof in Melk 1753: Pfarrkirche St. Gertrud - Währing (heute: Wien 18. Bezirk) 1754–1756: St. Thekla (Wien) in Wieden 1758: Barockausbau der Pfarrkirche Rohrbach bei Ziersdorf 1768–1771: mit Maurermeister Johann Reitmayer: Pfarrkirche Großriedenthal Pfarrkirche Traiskirchen
Der kaiserliche Steinbruch Vor allem tragende Architekturteile wurden aus härtestem Kaiserstein gearbeitet, so ist eine intensive Zusammenarbeit mit Kaisersteinbrucher Meistern dokumentiert.Namentlich genannt wurden (Auswahl) Simon Sasslaber, Franz Trumler, Johann Gehmacher, Johann Michael Strickner in: Helmuth Furch, Historisches Lexikon Kaisersteinbruch. Band 2 I–Z, Index Gerl-Bauten, Gerl Ignaz, Joseph, Liborius Thaddäus, Mathias d. Ä., Mathias Franciskus, Peter. Museums- und Kulturverein Kaisersteinbruch, Bruckneudorf-Kaisersteinbruch 2004.Historisches Lexikon Kaisersteinbruch. Band 2 I–Z. (PDF; 9,5 MB)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Wien) Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804) Kategorie:Geboren 1712 Kategorie:Gestorben 1765 Kategorie:Mann