mini|Albert Tschautsch Albert Tschautsch (* 21. Dezember 1843 in Seelow; † 18. Januar 1912 in Berlin)Standesamt Groß-Lichterfelde, Sterbe-Register 1912, Urkunde Nr. 47 war ein deutscher Genremaler.
Leben Albert Tschautsch studierte von 1863 bis 1867 an der Akademie der Künste (Berlin) und war Schüler von Julius Schrader (1815–1900).Retrobibliothek: Albert Tschautsch In seiner Sujetsuche griff Tschautsch vor allem auf Motive aus Märchen und Sagen zurück. Er arbeitete auch als Porträt- und Historienmaler. Ab 1870 nahm er an verschiedenen Ausstellungen teil. In den Jahren 1874 bis 1878 hielt er sich in Rom auf. 1878 heiratete er die Römerin Virginia Colagiacomo. Nach Berlin zurückgekehrt, gab er an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums 1881/82 Kurse im Blumenzeichnen für die Lehrlinge und Gehilfen der Königlichen Porzellan-Manufaktur. 1881–1883 übernahm er dort vertretungsweise die Klasse für Naturstudien und war 1883–1886 vertretungsweise Lehrer für Gips-Zeichnen. 1882 wurde er Lehrer an der Königlichen Kunstschule in Berlin und hatte dort ab 1895 eine Professur inne.lot-tissimo.com
Es gibt eine erhaltene Kirchenschiffmalerei von 1878 aus der Hand von Tschautsch in der Posener Kirche des Heiligen Joseph. Dabei handelt es sich um die Anbetung der Hirten und den Fall Jesu unter dem Kreuz.Posen Online: Kirche des hl. Joseph
Albert Tschautsch wurde auf dem Berliner Friedhof Lichterfelde beigesetzt. Sein Grab ist nicht erhalten.
Werke (Auswahl)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Genremaler Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Hochschullehrer (Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1843 Kategorie:Gestorben 1912 Kategorie:Mann