Rebecca Horner (* 10. Februar 1989 in Wien) ist eine österreichische Balletttänzerin, Choreographin und ehemalige Kinderschauspielerin.

Nach einer Ausbildung zur Balletttänzerin an der Wiener Staatsoper war sie von 2007 an Mitglied des Wiener Staatsballetts. 2015 wurde sie von Ballettdirektor Manuel Legris zur Halbsolistin befördert, 2017 zur Solotänzerin. 2026 beendete sie ihre Tätigkeit an der Wiener Staatsoper und ist seither freischaffend tätig., freshzine 2017-02-20.

Zu ihren wichtigsten Rollen zählen Potiphars Weib in John Neumeiers Josephs Legende und die Hauptpartie in Neumeiers Le Sacre, Blaubarts Mutter in Stephan Thoss’ Blaubarts Geheimnis, Maria Theresia in Patrick de Banas Marie Antoinette, Gräfin Sibylle in Rudolf Nurejews Raymonda, Spanische Tänzerin in Nurejews Schwanensee, der Pas de deux Out of Tango und Prinzessin Budur in Tausendundeine Nacht von Vesna Orlic, der Pas de deux in Boris NebylaS Der Nachmittag eines Fauns, Entenmutter in Andrey Kaydanovskiys Das hässliche Entlein, Myrtha in Elena Tschernischovas Giselle, Königin Mab in Davide Bombanas Roméo et Juliette, Die Frau in Grün in Edward Clugs Peer Gynt, Solodame in George Balanchines Rubies in Jewels sowie Partien in Vesna Orlics Carmina Burana, Ben Van Cauwenberghs Tanzhommage an Queen, Jiří Kyliáns Bella Figura, William Forsythes The Second Detail, Alexander Ekmans Cacti, Edwaard Liangs Murmuration, Wayne McGregors Eden|Eden, Alexei Ratmanskys Pictures at an Exhibition und 24 Préludes sowie Werken von Martin Schläpfer.

In zahlreichen Uraufführungen erfolgten Rollenkreationen, wie in Eno Peçis Petruschka, Andrey Kaydanovskiys Der Feuervogel und lux umbra, Pontus Lidbergs Between Dogs and Wolves und Marco Goeckes Fly Paper Bird.

Zu ihren Auszeichnungen zählen Goldener Roy (1997), Förderpreis des Ballettclub Wiener Staatsoper & Volksoper (2015), Nominierung als Beste Tänzerin des Jahres (Zeitschrift tanz) und für den Leading Ladies Award in der Kategorie Kultur (Zeitschrift Madonna, 2015) und Black Austrian Award in der Kategorie Kunst und Kultur (2018).

2019 erhielt sie den Fanny-Elßler-Ring.Weitergabe des Fanny-Elßler-Rings an Rebecca Horner. OTS-Meldung, 13. Mai 2019, abgerufen am 17. Mai 2019.

In der Saison 2022/23 verbrachte Horner ein Karenzjahr beim Nederlands Dans Theater in Den Haag.

Rebecca Horner lebt mit dem Choreografen und Balletttänzer Andrey Kaydanovskiy zusammen, sie haben zwei Töchter und einen Sohn und leben in Wien.

Filmografie 1995: Mein Opa ist der Beste, Regie: Helmuth Lohner 1996: Mein Opa und die 13 Stühle, Regie: Helmuth Lohner 1997: Die Superbullen 1997: Kiddy Contest, Moderation mit Elmer Rossnegger 1998: Frauen lügen nicht, Regie: Michael Juncker

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Einzelnachweise

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