Franz Siegfried Willy BruhnsBei Müller durchgängig als Willi Bruhns. (* 5. Februar 1864 in Leipzig; † 18. Juni 1929 in Clausthal) war ein deutscher Mineraloge.

Leben Ab 1882 studierte Bruhns in Leipzig bei Ferdinand Zirkel, wurde 1886 zum Dr. phil. promoviert und arbeitete dann als Assistent am physikalisch-chemischen Institut in Leipzig. 1887/88 arbeitete er in München bei Otto von der Pfordten (1861–1918).

Ab 1889 war er Assistent am mineralogischen Institut der Universität Bonn und 1892 wurde er dort Privatdozent. 1894 wechselte er als Privatdozent ans mineralogische und petrographische Institut der Universität Straßburg, wo er 1900 ordentlicher Professor wurde. Ab 1909 war er Professor für Mineralogie, Geologie und Lagerstättenkunde an der Bergakademie Clausthal in Nachfolge von Alfred Bergeat. Hier erarbeitete Bruhns die Rektoratsverfassung der Bergakademie und war von 1919 bis 1921 der erste Rektor der Bergakademie. Schon länger herzkrank verstarb er 1929 im Amt.

Literatur

Anmerkungen

Kategorie:Mineraloge Kategorie:Hochschullehrer (Universität Straßburg) Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Clausthal) Kategorie:Rektor (Technische Universität Clausthal) Kategorie:Geboren 1864 Kategorie:Gestorben 1929 Kategorie:Deutscher Kategorie:Mann