Die Kommunalwahlen in Thüringen fanden am 7. Juni 2009 statt. Dabei wurden die Kreistage, Stadträte der kreisfreien Städte sowie Stadt- und Gemeinderäte der kreisangehörigen Gemeinden neu gewählt. Diese Kommunalwahl wurde gemeinsam mit der Europawahl in Deutschland 2009 durchgeführt.

Abschaffung der Fünf-Prozent-Hürde Der Thüringer Verfassungsgerichtshof erklärte die Fünf-Prozent-Hürde bei Kommunalwahlen am 11. April 2008 für verfassungswidrig.Urteil des Thüringer Verfassungsgerichtshofs zur Abschaffung der Fünf-Prozent-Hürde bei Kommunalwahlen vom 11. April 2008 Damit fand die Kommunalwahl 2009 erstmals ohne diese Beschränkung statt. Dies führte zum Einzug der FDP, Grünen und NPD in alle Kommunalparlamente, in denen sie angetreten waren. Profiteure dieser neuen Regelung waren darüber hinaus auch kleine Bürgerinitiativen und Wählervereinigungen.

Wahlbeteiligung Die Wahlbeteiligung legte gegenüber 2004 leicht zu und lag in den meisten Gemeinden zwischen 50 % und 60 %. Besonders stark stieg sie in den großen Städten an, in Weimar sogar um 11,6 %. Auf dem Land veränderte sie sich kaum oder ging leicht zurück, allerdings lag sie dort noch immer höher als in den Städten. Auch die passive Wahlbeteiligung, repräsentiert durch die zahlreichen Bürgerinitiativen und Wählervereinigungen, die sich kommunalpolitisch engagieren wollen, nahm zu. Dies ist zu einem gewissen Teil auf den Wegfall der Fünf-Prozent-Hürde auf kommunaler Ebene zurückzuführen.

Ergebnisse Landesweite Ergebnisse Diese Ergebnisse haben keinen Einfluss auf die Zusammensetzung der Parlamente. Sie dienen lediglich zum Überblick und sind eine rein rechnerische Größe.

Landkreise und kreisfreie Städte CDU: 33,3 %, 343 Sitze, −7,6 %p gegenüber 2004, 90 Sitze weniger als 2004. Linke: 20,7 %, 223 Sitze, −3,9 %p gegenüber 2004, 46 Sitze weniger als 2004. SPD: 20,3 %, 201 Sitze, +4,7 %p gegenüber 2004, 36 Sitze mehr als 2004. FDP: 7,4 %, 78 Sitze, +2,7 %p gegenüber 2004, 46 Sitze mehr als 2004. Grüne: 4,5 %, 45 Sitze, +1,0 %p gegenüber 2004, 23 Sitze mehr als 2004. alle anderen zusammen: 13,8 %, 146 Sitze, +3,1 %p gegenüber 2004, 27 Sitze mehr als 2004.

Stadt- und Gemeinderäte CDU: 27,7 %, 2404 Sitze, −4,9 %p gegenüber 2004, 482 Sitze weniger als 2004. Linke: 13,9 %, 694 Sitze, −1,3 %p gegenüber 2004, 65 Sitze weniger als 2004. SPD: 14,4 %, 766 Sitze, +2,5 %p gegenüber 2004, 80 Sitze weniger als 2004. FDP: 4,7 %, 280 Sitze, +1,0 %p gegenüber 2004, 6 Sitze weniger als 2004. Grüne: 2,3 %, 37 Sitze, +0,4 %p gegenüber 2004, 11 Sitze mehr als 2004. alle anderen zusammen: 37,0 %, 5408 Sitze, +2,3 %p gegenüber 2004, 95 Sitze mehr als 2004.

Kreistage Lkr.WBG/VCDUSitzeG/VLinkeSitzeG/VSPDSitzeG/VFreieWählerSitzeG/VFDPSitzeG/VGrüneSitzeG/VNPDSitzeG/VSonstigeSitzeG/VABG48,1 %+1,9 %31,9 %15−11,8 %21,3 %10−7,4 %24,2 %11+4,0 %n. a.n. a.n. a.10,5 %5+3,1 %2,9 %1n. a.n. a.n. a.n. a.9,1 %14n. a.AP56,4 %+0,2 %34,2 %16−7,6 %16,4 %8−3,3 %18,1 %8+5,0 %18,2 %8+7,1 %8,4 %4n. a.4,7 %2+1,6 %n. a.n. a.n. a. - - -EIC59,7 %−2,5 %54,1 %25−13,0 %10,2 %5−3,1 %10,7 %5+1,2 %10,1 %5n. a.6,5 %3+1,8 %3,0 %1+0,2 %3,3 %1n. a.2,0 %21−0,7 %GRZ54,6 %+2,2 %37,2 %17−6,9 %17,6 %8−3,4 %17,3 %8+1,2 %6,1 %3−4,1 %7,9 %4n. a.2,9 %1+0,3 %3,8 %2n. a.4,8 %32,6 %421n. a.n. a.GTH54,8 %+2,0 %33,9 %17−9,9 %14,4 %7−7,5 %30,4 %15+13,6 %5,3 %3n. a.4,2 %2−0,4 %3,3 %2−0,1 %3,4 %2n. a.5,2 %52−4,2 %HBN55,4 %+1,1 %34,9 %14−6,4 %24,7 %10−1,5 %14,5 %6+0,6 %21,7 %8+4,9 %n. a.6n. a.n. a.2,1 %1+0,3 %n. a.n. a.n. a.2,1 %71n. a.IK56,0 %+1,9 %34,9 %16−7,0 %25,4 %12−1,9 %14,2 %6+1,6 %15,8 %7+5,3 %5,6 %3+1,7 %4,1 %2+0,4 %n. a.n. a.n. a. - - -KYF52,6 %+1,0 %35,3 %16−8,4 %25,2 %12−3,4 %21,0 %10+5,3 %n. a.n. a.n. a.7,6 %3+1,2 %3,0 %1n. a.3,9 %2n. a.4,1 %82−1,5 %NDH52,2 %+4,0 %28,5 %13−8,4 %25,0 %12−4,3 %27,9 %13+5,2 %n. a.n. a.n. a.9,4 %4+3,3 %6,1 %3+1,1 %3,1 %1n. a. - - -SHK58,8 %+2,5 %35,8 %16−5,8 %22,3 %10+3,4 %13,3 %6+0,5 %5,6 %3+0,1 %10,7 %5+1,0 %3,7 %2+0,7 %n. a.n. a.n. a.8,5 %94n. a.SLF53,2 %+1,2 %31,1 %15−9,0 %19,2 %10−1,2 %23,3 %12+2,2 %n. a.n. a.n. a.8,3 %4+2,8 %2,6 %1n. a.n. a.n. a.n. a.10,4 %105,2 %1153n. a.−7,7 %SM53,3 %−2,8 %36,6 %18−1,6 %20,2 %10−6,9 %15,9 %8+6,4 %12,8 %7−3,1 %8,3 %4+3,4 %5,7 %3+1,9 %n. a.n. a.n. a. - - -SOK55,4 %+1,4 %31,8 %15−4,1 %20,6 %10−1,4 %22,6 %10+3,5 %n. a.n. a.n. a.11,3 %5+4,3 %n. a.n. a.n. a.n. a.n. a.n. a.13,8 %126−2,2 %SÖM55,1 %−1,1 %42,9 %17−6,0 %26,4 %11−5,2 %11,0 %40,0 %9,4 %4n. a.7,4 %3+2,0 %2,9 %1−0,3 %n. a.n. a.n. a. - - -SON50,6 %+2,2 %40,2 %16−3,4 %29,3 %12+0,7 %15,4 %6−3,8 %n. a.n. a.n. a.8,6 %3+2,5 %2,4 %1−0,1 %4,1 %2n. a. - - -UH52,0 %+1,4 %34,6 %16−5,9 %17,1 %8−1,5 %25,0 %11+1,1 %9,3 %4+1,2 %10,3 %5+3,1 %2,5 %1+0,8 %n. a.n. a.n. a.1,1 %131n. a.WAK55,3 %−0,5 %36,5 %18−5,5 %18,7 %9−2,5 %19,6 %10+5,5 %11,7 %6−4,9 %4,4 %2+0,8 %2,9 %2+0,4 %4,8 %2n. a.1,4 %141n. a. 1 Die Regionalen 2 ödp 3 IWA 4 Bürgerinitiative Zeulenroda 5 Bürgerinitiative Gotha 6 Listenvereinigung aus Freien Wählern und FDP 7 Bündnis Zukunft Hildburghausen, Seite nicht mehr abrufbar, kein Archivlink auffindbar am 22. Dezember 2023 8 Volksinteressenbund Thüringen 9 Bauern EJS 10 Bürgerinitiative für mehr Demokratie und Mitbestimmung 11 Bürgerinitiative 12 Unabhängige Bürgervertretung 13 Regionale Bürgerinitiative Herbsleben 14 Liste für alternative Demokratie

Stadträte der kreisfreien Städte StadtWBG/VCDUSitzeG/VLinkeSitzeG/VSPDSitzeG/VFreieWählerSitzeG/VFDPSitzeG/VGrüneSitzeG/VNPDSitzeG/VSonstigeSitzeG/VEF48,2 %+6,7 %22,7 %11−16,6 %19,7 %10−12,7 %33,0 %17+16,8 %8,1 %4n. a.5,2 %3+1,7 %8,7 %40,0 %2,6 %1n. a. - - -J54,5 %+8,7 %19,0 %9−3,9 %20,9 %9−4,0 %25,5 %11+6,2 %2,4 %1n. a.11,0 %5+1,9 %10,1 %5−2,1 %n. a.n. a.n. a.10,2 %11,8 %251−2,3 % n. a.G46,4 %+6,8 %29,4 %13+0,7 %31,0 %14−5,7 %12,5 %6+1,4 %n. a.n. a.n. a.6,2 %3+2,3 %5,4 %2+1,5 %3,4 %2n. a.12,2 %36−3,6 %WE54,2 %+11,6 %23,2 %10−5,9 %19,9 %8−0,8 %13,7 %6+1,4 %n. a.n. a.n. a.6,4 %3n. a.15,4 %6+3,0 %3,1 %1n. a.18,4 %48−2,6 %EA50,3 %+8,2 %33,6 %12−1,6 %20,6 %7−2,8 %17,4 %6+1,9 %n. a.n. a.n. a.4,7 %2+1,4 %7,1 %3−1,6 %5,1 %2n. a.8,3 %53,2 %631+0,7 %−3,1 %SHL47,3 %−0,2 %23,0 %8−2,5 %31,1 %11−0,7 %17,4 %6+6,8 %8,8 %3n. a.6,9 %3+3,6 %n. a.n. a.n. a.n. a.n. a.n. a.12,8 %75−16,0 % 1 Bürger für Jena 2 Die Guten 3 Arbeit für Gera 4 weimarwerkPolitische Ziele des Weimarwerks, Archivlink abgerufen am 22. Dezember 2023 5 Bürger für Eisenach 6 Eisenacher Aufbruch 7 Aktiv für Suhl

Stadträte der größeren kreisangehörigen Städte Diese Tabelle enthält die Wahlergebnisse für die Stadträte der Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern in Thüringen, die nicht kreisfrei sind. StadtWBG/VCDUSitzeG/VLinkeSitzeG/VSPDSitzeG/VFreieWählerSitzeG/VFDPSitzeG/VGrüneSitzeG/VNPDSitzeG/VSonstigeSitzeG/VABG41,9 %+3,2 %29,5 %11−8,0 %24,1 %9−6,5 %31,0 %11+3,6 %n. a.n. a.n. a.12,4 %4+8,0 %3,0 %1n. a.n. a.n. a.n. a. - - -AP45,5 %+5,3 %36,0 %11−9,8 %20,4 %6−2,5 %10,7 %3−3,7 %20,2 %6+12,3 %9,3 %3+0,3 %3,4 %1n. a.n. a.n. a.n. a. - - -ARN52,8 %+10,2 %15,0 %5−10,3 %24,7 %7−5,9 %16,1 %5+3,1 %n. a.n. a.n. a.5,3 %2−0,6 %n. a.n. a.n. a.n. a.n. a.n. a.30,6 %18,1 %292+10,8 %+2,7 %GTH47,3 %+6,7 %24,3 %9−6,6 %19,3 %7−5,4 %31,0 %11+13,7 %11,4 %4−1,6 %5,7 %2+1,3 %3,5 %1−1,0 %n. a.n. a.n. a.4,8 %32−0,3 %GRZ49,6 %+5,9 %23,9 %7−5,1 %13,9 %4−3,0 %27,9 %9−11,8 %n. a.n. a.n. a.12,8 %4n. a.n. a.n. a.n. a.3,6 %1n. a.17,8 %45+6,6 %IL52,3 %+4,5 %39,4 %12−6,4 %19,5 %6−4,8 %10,6 %3−0,6 %10,5 %3+2,8 %4,1 %1n. a.9,5 %53−1,6 %n. a.n. a.n. a.6,4 %62n. a.LFW52,2 %+3,8 %52,8 %16−1,4 %13,6 %4−1,1 %12,0 %3+0,6 %13,2 %4−1,6 %2,8 %1+1,6 %5,6 %72+1,8 %n. a.n. a.n. a. - - -MGN46,0 %+4,7 %19,9 %6−3,7 %23,3 %7−4,4 %15,7 %5+4,9 %n. a.n. a.n. a.5,1 %1n. a.9,8 %3+2,0 %n. a.n. a.n. a.23,8 %8 2,3 %971−5,3 %n. a.MHL43,4 %+5,1 %29,9 %11−3,9 %22,7 %8−4,7 %22,2 %8−0,2 %3,6 %1−4,8 %10,3 %4+2,2 %3,8 %1n. a.n. a.n. a.n. a.7,5 %103n. a.NDH48,6 %+7,8 %25,9 %9−10,1 %22,0 %8−3,4 %35,3 %13+6,6 %n. a.n. a.n. a.7,3 %3+2,3 %6,3 %2+1,5 %3,1 %1n. a. - - -RU48,0 %+4,0 %24,4 %7−2,3 %18,2 %6−2,3 %17,7 %5+4,8 %5,8 %2−7,7 %3,6 %1−0,2 %n. a.n. a.n. a.n. a.n. a.n. a.18,1 %1112,3 %1254+7,2 %+0,6 %SLF43,5 %+3,1 %29,4 %9−5,1 %23,9 %7−2,1 %21,0 %6+1,4 %13,1 %4−0,4 %12,6 %4+6,2 %n. a.n. a.n. a.n. a.n. a.n. a. - - -SM48,8 %−5,7 %24,6 %7+3,5 %19,2 %6−1,5 %32,2 %10+23,1 %n. a.n. a.n. a.3,2 %1n. a.n. a.n. a.n. a.n. a.n. a.n. a.20,9 %136−26,1 %SÖM48,3 %+1,4 %23,2 %7−4,9 %46,5 %14+0,4 %7,7 %2+0,6 %5,7 %2−1,0 %2,6 %1+0,3 %2,7 %1−0,3 %n. a.n. a.n. a.8,4 %143,2 %152 1n. a.−3,6 %SDH51,8 %+5,7 %29,9 %9−6,4 %21,5 %6−4,7 %17,3 %5+3,8 %5,9 %2+0,2 %3,7 %1n. a.2,8 %1+0,2 %3,4 %1n. a.8,7 %165,0 %171,7 %183 1 1n. a. −10,8 % n. a.SON42,2 %+3,5 %40,8 %12−5,4 %27,5 %8−0,5 %18,6 %6+3,1 %n. a.n. a.n. a.13,1 %4+2,7 %n. a.n. a.n. a.n. a.n. a.n. a. - - - 1 Pro Arnstadt 2 Bürgerfraktion Arnstadt 3 Bürgerinitiative Gotha 4 IWA 5 als Listenvereinigung BürgerbündnisPolitische Ziele des Bürgerbündnisses 6 Pro Bockwurst 7 als Listenvereinigung mit der ödp 8 Pro Meiningen 9 Wählergemeinschaft Dreißigacker 10 Interessengemeinschaft Pro Mühlhausen 11 Bürger für Rudolstadt 12 Bürgerinitiative für mehr Demokratie und Mitbestimmung 13 Bürgerinitiative Schmalkalden 14 SBB 15 Bürgerinitiative Sömmerda, Seite nicht mehr abrufbar, kein Archivlink auffindbar am 22. Dezember 2023 16 Volkssolidarität Sondershausen 17 Neue Unabhängige Bürgerinitiative Sondershausen 18 Volksinteressenbund Thüringen

Extremwerte der Wahlen Für Kreistagswahlen. Die kleineren Parteien erhielten in zahlreichen kleinen Gemeinden keine Stimmen bzw. traten in einigen Landkreisen nicht an. OrtWB %OrtCDU %OrtLinke %OrtSPD %OrtFDP %OrtGrüne %OrtNPD %1.Meusebach96,3Gerstengrund99,2Neuhaus53,0Görsbach59,9Göllnitz74,9Oettern23,2Urnshausen19,12.Gerstengrund93,6Eberstedt84,9Großbreitenbach50,7Menteroda58,9Mörsdorf71,2Schönhagen22,0Niederbösa13,03.Tautendorf91,7Schleid83,0Kleinwelsbach50,6Lucka58,7Mechelroda62,0Weimar15,4Hörselgau12,04.Niederbösa90,6Buttlar82,1Gorsleben50,4Reisdorf57,4Oepfershausen61,9Silkerode13,6Wiesenthal11,94.Mühlhausen42,7Mörsdorf10,9Rohrberg1,5Mechelroda1,53.Sonneberg42,1Bockstadt10,6Eberstedt1,4Sickerode1,32.Altenburg41,8Friedrichsthal10,6Quaschwitz0,7Tautendorf0,81.Frankenheim32,5Göllnitz8,1Gerstengrund0,0Gerstengrund0,0

Für Gemeinderatswahlen. Die CDU erhielt in 22 Gemeinden zwischen 99,0 % und 99,9 % der Stimmen. Die kleineren Parteien erhielten in zahlreichen Gemeinden keine Stimmen. Die NPD trat nur in sieben größeren Städten an.

OrtWB %OrtCDU %OrtLinke %OrtSPD %OrtFDP %OrtGrüne %OrtNPD %1.Meusebach96,3Kleinneuhausen99,9Wildenspring91,2Andisleben100,0Eineborn96,0Marth17,8Eisenach5,12.Gerstengrund93,6Hildebrandshausen99,9Beinerstadt49,9Lödla89,2Rattelsdorf87,5Weimar15,4Greiz3,63.Tautendorf91,7Büttstedt99,8Sömmerda46,5Blankenberg71,8Wernburg82,3Lindewerra10,7Sondershausen3,44.Quaschwitz91,5Linda bei Neustadt an der Orla99,8Walldorf45,8Luisenthal67,2Stöckey73,6Jena10,1Gera3,4

Parteien Die CDU ist die größte Partei in Thüringen. Bei der Wahl 2004 erreichte sie die meisten Sitze in den Kommunalparlamenten. Bei den Kommunalwahlen 2009 war sie zwar der größte Verlierer, blieb aber weiterhin stärkste Kraft. Besonders stark waren ihre Verluste im Zuge der Stadtwerke-Affäre in Erfurt mit 16,6 % sowie in ihrer Hochburg, dem Eichsfeld, wo sie 13 % verlor und trotzdem die absolute Mehrheit behielt. Die CDU verlor in allen Kreisen an Stimmen, mit Ausnahme des Stadtkreises Gera, in dem sie minimale Stimmengewinne verzeichnete. Die Linke ist die zweitgrößte Partei in Thüringen. Hatte sie 2004 noch einen deutlichen Vorsprung vor der SPD, ist sie nach der Wahl 2009 wieder auf Augenhöhe mit der SPD. Sie verlor in der Kommunalwahl ebenfalls deutlich an Stimmen. Nur im Landkreis Sonneberg und im Saale-Holzland-Kreis konnte sie leicht zulegen. Besonders deutlich waren die Verluste der Linkspartei ebenfalls in Erfurt, da auch sie in die Stadtwerke-Affäre verwickelt war.