Hier sind die Mitglieder des 7. Europäischen Parlamentes von 2009 bis 2014 in alphabetischer Reihenfolge verzeichnet. Die Abgeordneten wurden bei der Europawahl 2009 gewählt, die zwischen dem 4. und 7. Juni 2009 in 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union stattfand sowie bei der Europawahl in Kroatien am 14. April 2013.

Vertreten sind die Länder Belgien (22 Abgeordnete), Bulgarien (18), Dänemark (12), Deutschland (99), Estland (6), Finnland (13), Frankreich (74), Griechenland (22), Irland (12), Italien (73), Kroatien (12), Lettland (9), Litauen (12), Luxemburg (6), Malta (6), die Niederlande (26), Österreich (19), Polen (51), Portugal (22), Rumänien (33), Schweden (20), Slowakei (13), Slowenien (8), Spanien (54), Tschechien (21), Ungarn (22), das Vereinigte Königreich (73) und Zypern (6).

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Geschichte Die Europaparlamentarier gehören jeweils nationalen Parteien an, die sich jedoch großteils auf europäischer Ebene zu Bündnissen zusammengeschlossen haben. Wenn diese eine bestimmte Anzahl an Mitgliedern aus einer bestimmten Anzahl an Ländern erreichen, werden sie von der Europäischen Union als sogenannte europäische Parteien anerkannt und sind hier in der Liste mit genannt.

Aus den europäischen Parteien setzen sich die Fraktionen im Europäischen Parlament zusammen, wobei jedoch Fraktionen und Parteien meist einander nicht genau entsprechen. Die Fraktionen umfassen oft mehrere europäische Parteien sowie meistens auch weitere nationale Parteien, die keinem europaweiten Bündnis angehören. In der 7. Legislaturperiode (2009–2014) umfasste das Parlament sieben Fraktionen sowie mehrere fraktionslose Abgeordnete.

Die Abgeordneten arbeiten ferner in zwanzig ständigen sowie zwei nichtständigen Ausschüssen zusammen. Die Ausschuss- und Fraktionsvorsitzenden sowie der Präsident des Europäischen Parlaments und seine Stellvertreter sind in der Tabelle gekennzeichnet.

Mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon am 1. Dezember 2009 war eine Erweiterung des Parlaments von 736 auf 754 Mitglieder vorgesehen. Damit diese wirksam werden konnte, waren allerdings noch weitere formale Beschlüsse des Europäischen Rates notwendig, sodass die neuen Mitglieder erst im Verlauf des Dezember 2011 ihre Arbeit aufnehmen konnten (siehe unten). Sie sind in der Liste unten jeweils als Nachrücker gekennzeichnet. Beim Beitritt Kroatiens zur EU am 1. Juli 2013 wuchs die Mitgliederzahl des Parlaments auf 766 Abgeordnete an. Nach der Europawahl 2014 sank diese Zahl auf die vertraglich vereinbarten 751 Mandate.

Übersicht über die Fraktionen Fraktion Europäische Parteien Mitglieder(Stand: Juli 2013) Mitgliederzu Beginn der Wahlperiode ausgeschieden nachgerückt nachgerückt bei derParlamentserweiterung 2011 nachgerückt beiEU-Beitritt Kroatiens 2013 ausgetreten eingetreten   Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) (EVP) Europäische Volkspartei (EVP) 274 265 Schelewa, Barnier, Lewandowski, Schmitt, Győri, Gruny, Béchu, Soullie, Strasser, Ranner, Collino, Baudis, García-Margallo Marfil, Méndez de Vigo Montojo, Itälä, Lechner, Áder, Abad, Stoyanow, Iwanowa, Kasoulides, Mauro, Albertini, Busuttil, Weisgerber, Kolarska-Bobińska, Trzaskowski, Lehne, Carvalho, Bankí, Dehaene Kowatschew, Le Grip, Kozłowski, Gáll-Pelcz, Bagó, Boulland, Le Brun, Hortefeux, Pirker, Becker, Gargani, Proust, Naranjo Escobar, Correa Zamora, Collin-Langen, Sarvamaa, Bánki, Berra, Panajotowa, Borissow, De Martini, Pitsillides, Bertot, Metsola, Stauner, Ross, Zaleski, Koewius, Cruz, Hidvéghi Trematerra, Sedó i Alabarta, Ortiz Vilella, Šadurskis, Malinow, Roatta, Bratkowski, Mazej Kukovič Šuica, Stier, Plenković, Maletić, Bušić Skylakakis, Allam, De Martini   Progressive Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&D) Sozialdemokratische Partei Europas (SPE), Europäische Demokratische Partei (EDP) 195 184 Marcourt, Papakonstantinou, Álvarez Arza, Jáuregui Atondo, Kelly, Thaler, Lambrinidis, De Rossa, Peillon, Plumb, Arif, Le Foll, Grelier, Havel, Mavronikolas, Crocetta, Scicluna, Grech, Susta, Serracchiani, Vigenin, Jørgensen, Barracciu, Padar, Désir, Daerden Tarabella, Danellis, Gutiérrez Prieto, Irigoyen Pérez, Kleva, Prendergast, Droutsas, Costello, Zéribi, Cliveti, Andrieu, Thomas, Cottigny, Mynář, Sophocleous, Barracciu, Bonanini, Mizzi, Abela Baldacchino, Frigo, Lyubcheva, Larsen-Jensen, Barbagallo, Saks, Revault d’Allonnes Bonnefoy, Peillon Weidenholzer, Nilsson, García-Hierro Caraballo, Garcés Ramón, Cuschieri Valjalo, Picula, Petrović Jakovina, Borzan, Baldini Severin, Zéribi, Bonanini Arlacchi, Tănăsescu, Turunen   Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE-Fraktion) Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE-Partei), Europäische Demokratische Partei (EDP) 84 84 Hennis-Plasschaert, De Magistris, Sterckx, Ek, Lynne, Wallis, Haglund, Uspaskich, Buşoi, Mănescu, Silaghi Mulder, Zanoni, De Backer, Johansson, Bennion, Taylor, Torvalds, Vitkauskaite, Hellvig, Silaghi, Dietrich Arlacchi McMillan-Scott, Skylakakis, Werthmann   Die Grünen/Europäische Freie Allianz (Grüne/EFA) Europäische Grüne Partei (EGP), Europäische Freie Allianz (EFA) 58 55 Lucas, Hautala, Junqueras i Vies, Tremopoulos, Canfin, Brepoels, Brantner, Bicep, Zéribi Taylor, Cronberg, Miranda Paz, Chrysogelos, Bicep, Demesmaeker, Breyer, Canfin Andersdotter, Cochet Turunen Tavares, Zéribi   Europäische Konservative und Reformisten (EKR) Allianz der Europäischen Konservativen und Reformisten (AECR), Europäische Christliche Politische Bewegung (ECPB) 56 55 McIntyre Tomašić McMillan-Scott, Ziobro, Cymański, Kurski, Włosowicz, Helmer Rosbach, Campbell Bannerman, De Martini   Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL) Partei der Europäischen Linken (EL), EUDemokraten (EUD) 35 35 Pafilis, Higgins, Svensson, Hoarau, Figuereido, Porta, de Brún, Bisky, Remek, Søndergaard, Angourakis Angourakis, Murphy, Gustafsson, Omarjee, Zuber, Sousa, Anderson, Michels, Flasarová, Kari, Gkikopoulos Vuljanić Tavares   Europa der Freiheit und der Demokratie (EFD) Bewegung für ein Europa der Freiheit und der Demokratie (BEFD), Europäische Allianz für Freiheit (EAF), Europäische Christliche Politische Bewegung (ECPB) 33 32 Plevris, Soini Salavrakis, Terho Sinclaire, Nattrass, Rosbach, Colman, Campbell Bannerman Vanhecke, Allam, Ziobro, Cymański, Kurski, Włosowicz, Helmer   fraktionslos Allianz der Europäischen nationalen Bewegungen (AENB), Europäische Allianz für Freiheit (EAF) 30 25 Balczó, Bontes, van der Stoep, Madlener, Becali Kovács, Hartong, Zijlstra, van der Kammen, Zamfirescu Stadler, van der Stoep Tănăsescu, Vanhecke, Werthmann Sinclaire, Nattrass, Severin, Colman, Bonanini

Abgeordnete Partei: nennt die nationale Partei des Abgeordneten. Europapartei: nennt die politische Partei auf europäischer Ebene, der der Abgeordnete angehört. Fraktion: nennt die Fraktion im Europäischen Parlament, der der Abgeordnete angehört. Staat: nennt das Land, für das der Abgeordnete in das Parlament gewählt wurde (unabhängig von seiner Staatsangehörigkeit).

Name Partei Europapartei Fraktion Staat Anmerkung   NC– EVP am 16. Juni 2012 ausgeschieden   PL SPE S&D am 25. April 2013 nachgerückt   János Áder Fidesz EVP EVP am 9. Mai 2012 ausgeschieden   UKIP– EFD   PDL EVP EVP Vorsitz Auswärtiger Ausschuss bis 26. Januar 2012; am 14. März 2013 ausgeschieden   GRÜNE EGP Grüne/EFA   – – ALDE   PNC EFA Grüne/EFA   Io amo l’Italia MELD EFD im Dezember 2011 aus der UdC und der EVP-Fraktion ausgetreten   PSOE SPE S&D am 15. Juli 2010 ausgeschieden   FDP ALDE ALDE Vizepräsident des Parlaments ab 18. Januar 2012   PS SPE S&D   PP– Grüne/EFA am 1. Dezember 2011 bei der Erweiterung des Parlaments nachgerückt; jüngstes Parlamentsmitglied (* 1987)   Sinn Féin– GUE/NGL am 12. Juni 2012 für Bairbre de Brún nachgerückt   UKIP– EFD   PSOE SPE S&D