Christoph Fisser (* 1960) ist ein deutscher Filmproduzent und Vorstand der Studio Babelsberg AG.
Leben mini|Christoph Fisser (2015)
Nach dem Besuch einer Hotelfachschule macht sich Fisser in den 1980ern in München einen Namen als Szene-Gastronom und verlegte seit Beginn der 1990er sein Geschäft in die Immobilienbranche. Bekannt wurde er 1992, indem er in die Münchner Lichterkette gegen Fremdenhass mitorganisierte, wofür er gemeinsam mit Gil Bachrach, Chris Häberlein und Giovanni di Lorenzo bei der Bambi-Verleihung 1992 den Sonderbambi Initiative erhielt. Fisser war Geschäftsführer der Atelierbetriebe Schwabing in München. Im Juli 2004 erwarb er vom französischen Medienkonzern Vivendi über die FBB – Filmbetriebe Berlin Brandenburg GmbH, Berlin für einen symbolischen Euro das Studio Babelsberg zusammen mit seinem Geschäftspartner und jetzigem Vorstandsvorsitzenden Carl Woebcken.Das Studio Babelsberg vor und nach der Übernahme durch die FBB-Filmbetriebe Berlin Brandenburg GmbH: Chancen im europäischen Konkurrenzvergleich, GRIN Verlag; (2006) Zusammen haben sie das Unternehmen 2005 erfolgreich an die Börse gebracht.
Christoph Fisser koproduzierte in den letzten Jahren zahlreiche Kinofilme.
Ausgewählte Produktionen 2007: Die Fälscher 2007: Tage des Zorns 2007: Speed Racer 2007: Operation Walküre 2007: The International 2008: Der Vorleser 2008: Mord ist mein Geschäft, Liebling 2008: Hexe Lilli – Der Drache und das magische Buch 2008: Ninja Assassin 2009: Inglourious Basterds 2009: Der Ghostwriter 2011: Anonymous 2011: Unknown Identity 2013: Hänsel und Gretel: Hexenjäger 2013: 5 Jahre Leben 2014: Die Bücherdiebin 2014: Monuments Men – Ungewöhnliche Helden 2014: Die Schöne und das Biest 2014: Grand Budapest Hotel 2015: Homeland – Staffel 5 2015: Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2 2016–2017: Berlin Station 2020: Lassie – Eine abenteuerliche Reise 2022: Der junge Häuptling Winnetou 2023: Baghead
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1960 Kategorie:Mann