miniatur|Konzilsgedächtniskirche miniatur|Mosaikeingang von Hermann Bauch Die Konzilsgedächtniskirche Lainz-Speising ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im Bezirksteil Lainz im 13. Wiener Gemeindebezirk Hietzing am Kardinal-König-Platz 1.

Kirche Die Kirche wurde in unmittelbarer Nähe zur alten Lainzer Pfarrkirche an der Lainzer Straße 154a nach dem Entwurf des Architekten Josef Lackner aus dem Jahre 1966 in den Jahren 1967 bis 1968 errichtet. Der Orden der Jesuiten stimmte davor dem Abbruch der Ordenskapelle zu. Den eingeschränkten Architektenwettbewerb gewannen Josef Lackner und Ottokar Uhl geteilt mit dem 2. Platz. Ein erster Platz wurde nicht vergeben. Den Auftrag erhielt dann Lackner.

Das Gebäude erscheint neben der Lainzer Straße als breit gelagerter, niedriger Kubus und ist ein quadratischer Zentralbau. Auffallend sind die vier in den Gebäudeecken eingefügten Eingänge. Von außen soll die Kirche an ein Fabrikgebäude erinnern. Die Fassade ist mit fünf Reihen Leca-Betonsteinen, wie auch mit feiner glatter Betonstruktur gestaltet.Pfarrkirche Lainz-Speising, siehe Literatur 2007 Kurzbeschreibung der Kirche: Abgerufen am 3. Juni 2009

Ehemalige Pfarrkirche Davor stand hier eine relativ schlichte neuromanische Kirche, die 1885/86 nach Plänen von J. Mick erbaut. Sie war Ordens- und Kollegiumskirche der Jesuiten und wurde 1965 für die neue Kirche abgerissen. Es war eine Dreifaltigkeitskirche, die Pfarre behielt dieses Patrozinium.

Organisation der Pfarre ab 2025 Die Pfarre Lainz-Speising Allerheiligste Dreifaltigkeit ist bis Ende 2024 eine römisch-katholische Pfarrgemeinde. Sie gehörte ursprünglich zur Pfarre Penzing., pfarre-lainz-speising.at; nach Gugitz, Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch, Band 1. Wien 1955, S. 86ff.; Gugitz, Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Wien 1956, 3. Bd., S. 264. Heute ist sie Teil im Stadtdekanat 13 im Vikariat Wien-Stadt.

Mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2025 wird das Gebiet der Pfarre um das Gebiet der bisherigen römisch-katholischen Pfarre St. Hubertus und St. Christophorus am Lainzer Tiergarten erweitert. Die Pfarre führt dann den Namen „Pfarre am Lainzerbach“.Diözesanblatt der Erzdiözese Wien Dezember 2024, Jahrgang 162, Nr. 12, S. 215–217.

Zuständig ist die Pfarre auch für das Orthopädische Spital Speising (Kirche Hl. Josef) und die Hummelkapelle am Küniglberg (Kapelle Hl. Familie)., erzdioezese-wien.at

Ab 2025 ist P. Dr. Stefan Hengst SJ, der bisher bereits Pfarrprovisor in den beiden betroffenen Pfarren war, auch Pfarrprovisor der neuen Pfarre. Ihm sind zwei Kapläne zugeordnet.Diözesanblatt der Erzdiözese Wien Dezember 2024, Jahrgang 162, Nr. 12, S. 226.

Literatur Julia Frey, Roland Müller, Marlene Rutzendorfer: Pfarrkirche Lainz-Speising, in: Ann Katrin Bäumler und Andreas Zeese: Wiener Kirchenbau nach 1945: Von Rudolf Schwarz bis Heinz Tesar, Technische Universität Wien Abteilung Kunstgeschichte Wien 2007, Seiten 78 bis 85.

Weblinks

Website der Pfarre Lainz-Speising Pfarrkirche Lainz-Speising, hietzing.at; nach Gerhard Weissenbacher: In Hietzing gebaut, Band I und II.

Einzelnachweise

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