Diese Liste umfasst die Mitglieder der Württembergischen Landstände des Königreichs Württemberg in der Wahlperiode von 1838 bis 1844.Die Reihenfolge der Personen auf der Liste lehnt sich hier eng an die entsprechenden Vorgaben der Königlich-Württembergischen Hof- und Staatshandbücher an.
Während dieser Wahlperiode tagte der 10. ordentliche Landtag vom 1. Februar 1839 bis zum 9. Juli 1839 und der 11. ordentliche Landtag vom 23. Oktober 1841 bis zum 10. April 1843.
Das Präsidium der Ersten Kammer (Kammer der Standesherren)
Präsident: Fürst Ernst I. zu Hohenlohe-Langenburg Vizepräsident: Fürst Georg zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg
Die Mitglieder der Ersten Kammer Prinzen des Hauses Württemberg Kronprinz Karl von Württemberg trat 1841 in die Kammer ein Königlicher Prinz Paul von Württemberg Königlicher Prinz Friedrich von Württemberg Königlicher Prinz August von Württemberg Herzog Adam von Württemberg Herzog Alexander Konstantin von Württemberg war in dieser Wahlperiode nie persönlich anwesend Herzog Eugen II. von Württemberg war nie persönlich anwesend Herzog Eugen III. Alexander Erdmann von Württemberg seit 1842 Mitglied der Kammer, war jedoch nie persönlich anwesend Herzog Paul Wilhelm von Württemberg Herzog Friedrich Alexander von Württemberg war nie persönlich anwesend und ließ sich vertreten Herzog Ernst Alexander von Württemberg war nie persönlich anwesend
Standesherren (Fürsten) Fürst Karl Egon II. zu Fürstenberg war in dieser Wahlperiode nie persönlich anwesend Fürst Karl Friedrich Ludwig zu Hohenlohe-Kirchberg Fürst Ernst I. zu Hohenlohe-Langenburg Fürst Karl Albrecht III. zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst († 1843), aber bereits 1839 gefolgt von seinem Sohn Friedrich Fürst August zu Hohenlohe-Oehringen vertreten bis 1842 durch seinen Sohn Friedrich, seit 1843 vertreten durch seinen Sohn Hugo zu Hohenlohe-Oehringen Fürst Karl August zu Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein († 1844) Fürst Ludwig zu Hohenlohe-Jagstberg war nie persönlich anwesend Fürst Friedrich zu Oettingen-Wallerstein († 1842). Sein Sohn Karl konnte wegen Unmündigkeit nicht persönlich in die Kammer eintreten Fürst Maximilian Karl von Thurn und Taxis war nie persönlich anwesend Fürst Karl Thomas Albrecht Ludwig zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg war nie persönlich anwesend Fürst Alois III. zu Oettingen-Spielberg († 1855), gefolgt 1843 von seinem Sohn (und seit 1841 Stellvertreter) Otto zu Oettingen-Spielberg Fürst Leopold von Waldburg zu Zeil und Wurzach Fürst Franz von Waldburg zu Zeil und Trauchburg, vertreten durch seinen Sohn Konstantin von Waldburg zu Zeil und Trauchburg Fürst Friedrich von Waldburg zu Wolfegg und Waldsee Fürst Alfred zu Windischgrätz war nie persönlich anwesend Fürst Ferdinand zu Solms-Braunfels Fürst Georg zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg
Standesherren (Grafen) Graf Franz von Königsegg-Aulendorf vertreten durch seinen Sohn Gustav von Königsegg-Aulendorf Graf Eberhard zu Erbach-Wartenberg-Roth, dessen Stimme ruhte Graf Hugo Waldbott von Bassenheim war nie persönlich anwesend. Graf Maximilian von Törring-Gutenzell war nie persönlich anwesend Graf Wilhelm von Quadt zu Wykradt und Isny seit 1843 vertreten durch seinen Sohn Otto Wilhelm von Quadt zu Wykradt und Isny Graf von Plettenberg-Mietingen dessen Stimme ruhte Graf Richard von Schaesberg-Thannheim
Standesherrliche Gemeinschaften Löwenstein, vertreten durch Fürst Georg zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg Limpurg-Obersontheim, vertreten durch Fürst Georg zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg Limpurg-Oberroth und Limpurg-Waldeck (ruhte) Limpurg-Gaildorf Graf Friedrich von Pückler-Limpurg
Erblich ernannte Mitglieder Graf Aloys von Rechberg und Rothenlöwen zu Hohenrechberg († 1849), gefolgt 1842 von seinem Sohn und Stellvertreter Albert von Rechberg Graf Alfred von Neipperg war in dieser Wahlperiode nie persönlich anwesend
Auf Lebenszeit ernannte Mitglieder Josef von Beroldingen Graf Friedrich Wilhelm von Bismarck Graf Friedrich von Franquemont († 1842) Karl von Gärttner trat 1842 in die Kammer ein Freiherr Karl von Holzschuher Freiherr Ernst Eugen von Hügel Freiherr Eugen von Maucler Benjamin Ferdinand von Mohl Freiherr Philipp Moritz von Schmitz-Grollenburg Freiherr August Rudolf von Soden Graf Johann Georg von Sontheim
Das Präsidium der Zweiten Kammer (Kammer der Abgeordneten)
Präsident: Dr. Karl Georg Wächter Vizepräsident: Anton Peter von Rummel
Die 23 bevorrechtigten Mitglieder der Zweiten Kammer Vertreter der Ritterschaft des Neckarkreises Freiherr Gustav von Berlichingen Freiherr Leo von Reischach N. N.Weder im Jahrgang 1839 noch 1843 des Königlich-Württembergischen Hof- und Staatshandbuchs wird der dritte Vertreter der Ritterschaft des Neckarkreises genannt.
Vertreter der Ritterschaft des Jagstkreises Graf Christoph von Degenfeld-Schonburg Freiherr Ludwig von Eyb Freiherr Karl von Woellwarth-Lauterburg
Vertreter der Ritterschaft des Schwarzwaldkreises Freiherr Georg Cotta von Cottendorf Freiherr Carl von Gültlingen Freiherr Maximilian von Ow
Vertreter der Ritterschaft des Donaukreises Freiherr August von Hornstein-Bußmannshausen Freiherr Joseph von Linden Freiherr Ferdinand von Sturmfeder Freiherr Maximilian Marquard von Ulm-Erbach-Mittelbiberach
Vertreter der evangelischen Landeskirche Generalsuperintendent von Heilbronn: Jakob Friedrich von Märklin bis 1841, gefolgt von Friedrich von Geß Generalsuperintendent von Ludwigsburg: Sixt Jakob von Kapff bis 1841, gefolgt von Christian David Alexander von Heermann Generalsuperintendent von Reutlingen: Christian Karl August von Haas bis 1841, gefolgt von Karl August von Faber Generalsuperintendent von Hall: Johann Gottfried von Pahl bis 1839, gefolgt von Karl August von Faber bis 1841, gefolgt 1841 kurzzeitig von Christian David Alexander von Heermann, gefolgt 1841 von Heinrich Christoph Wilhelm von Sigwart Generalsuperintendent von Tübingen: Nathanael Friedrich von Köstlin Generalsuperintendent von Ulm: Carl Christian von Flatt bis 1842, gefolgt 1843 von Christian Nathanael von Osiander
Vertreter des Bistums Rottenburg Bischof von Rottenburg: Johann Baptist von Keller Domkapitular von Rottenburg: Ignaz von Jaumann Dienstältester katholischer Dekan: Peter Bernhard von Strobel
Kanzler der Universität Tübingen Dr. Karl Georg Wächter
Die 70 gewählten Abgeordneten der Zweiten Kammer Die Abgeordneten der sieben „guten Städte“ Stadt Name Stuttgart Georg Gottlob von Gutbrod Tübingen Dr. Karl Scheurlen Ludwigsburg Heinrich Preyß († 1840) Karl Ludwig David von Krauß Ellwangen Johann Nepomuk Wocher († 1842) Ulrich Innozenz Rettenmaier Ulm David Schultes (legte 1841 sein Mandat nieder) Daniel Müller Heilbronn Adolf Goppelt Reutlingen Karl von Camerer
Die Abgeordneten der Oberämter des Neckarkreises OberamtName Backnang Christian Daniel Schmückle Besigheim Eduard Hammer Böblingen Christian Friedrich Kayser († 1844) Brackenheim Friedrich Schwarz Cannstatt Heinrich von Idler Esslingen Carl Deffner Heilbronn (Amt) Ludwig von Waaser (legte sein Mandat 1842 nieder) Johann Friedrich Mayer Leonberg Franz Offterdinger Ludwigsburg (Amt) Christian Groß Marbach Gottlob Adolf Veiel Maulbronn Adam Friedrich Gock († 1842) Karl Fehleisen Neckarsulm Friedrich von Klett Stuttgart (Amt) Eduard Gottlieb Spring Vaihingen Jakob Friedrich Heinrich Redwitz Waiblingen Eberhard Ludwig Schlaich (legte sein Mandat 1839 nieder) Jakob Friedrich Barchet Weinsberg Ernst Gustav von Rümelin
Die Abgeordneten der Oberämter des Jagstkreises OberamtName Aalen Joseph Gehringer (legte 1839 sein Mandat nieder) Gottlieb Friedrich von Stump Crailsheim Friedrich Stahl Ellwangen (Amt) Johann Michael Zimmerle († 1841) Dr. Carl Joseph Hefele Gaildorf Heinrich Ferdinand Pantlen Gerabronn Dr. Hermann von Knapp Gmünd Dr. Johann Georg Mühleisen (Alterspräsident des zehnten und elften Landtags) Hall Philipp Honold Heidenheim Wilhelm August Christian Benjamin Vischer Künzelsau Joseph Clemens Mergentheim Damian von Mosthaf Neresheim August Majer Öhringen Dr. Gustav Duvernoy Schorndorf Albert von Ringler Welzheim Johannes Bürkle
Die Abgeordneten der Oberämter des Schwarzwaldkreises OberamtName Balingen Johann Jakob Wohnhaas Calw Johann Georg Dörtenbach Freudenstadt Dr. Willibald von Feuerlein Herrenberg Konrad Ludwig Hiller Horb Anton Peter von Rummel Nagold Karl Gottlieb Schoffer Neuenbürg Friedrich Ludwig Hörner Nürtingen Dr. Friedrich von Gmelin Oberndorf Karl Hirsch Reutlingen Immanuel Gottlieb Rümelin Rottenburg Karl Theodor Perrenon († 1839) Johann Nepomuk Schott Rottweil Maximilian Teufel Spaichingen Tiberius Keller Sulz Ludwig Becherer (legte sein Mandat 1842 nieder) Johann Heinrich Schneider Tübingen (Amt) Karl Friedrich Jeitter Tuttlingen Jakob Friedrich Schneckenburger Urach Johann Christian Friederich († 1842) Christian August Maximilian Rau
Die Abgeordneten der Oberämter des Donaukreises OberamtName Biberach Christian Ludwig Enchelmayer Blaubeuren Eberhard Friedrich Zais Ehingen Franz Probst Geislingen Michael Häberlin Göppingen Georg Leonhard Holzinger Kirchheim Philipp Gottlieb Osiander Leutkirch Gottlob August Friedrich Neuffer Münsingen Johannes von Werner Ravensburg Franz von Zwerger Riedlingen Franz Xaver Bollstetter Saulgau Freiherr Karl Johann Schott von Schottenstein Tettnang Alois Joseph Henckel Ulm Karl Ruff Waldsee Karl Ferdinand Rau Wangen Georg Martin Schnitzer Wiblingen Johann Baptist Bauer
Anmerkungen und Einzelnachweise
Literatur Julius Hartmann: Regierung und Stände im Königreich Württemberg 1806–1894 In: Württembergische Jahrbücher 1894, Heft 1, Seiten 1 bis 92 Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch 1839, S. 81–86 Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch 1843, S. 79–85
#1838