Almendralejo (extremadurisch Almendralehu oder Almendraleju) ist eine Stadt in der spanischen Provinz Badajoz in der Autonomen Gemeinschaft Extremadura. Almendralejo ist Verwaltungssitz und größte Stadt der Comarca Tierra de Barros und Sitz des Rates, der die Herkunftsbezeichnung des Weinbaugebietes Ribera del Guadiana regelt.
Geografie Stadtgliederung Die Stadtgemeinde gliedert sich in zwei Stadtteile:List of place names. Instituto Nacional de Estadística
Stadtteile Einwohner (2008) Siedlungen mit Einwohnerzahl (2008) Einwohner außerhalb geschlossener Siedlungen ( 2008) Almendralejo 32.730 Almendralejo 32.695 35 San Marcos 447 San Marcos 163, Los Olivos 64, Cuartos de Tiza 56, Las Ruedas 45, Dehesa Nueva 30, Las Rocas 21, Cuarto de Enmedio 14 54 Gemeinde 33.177 33.088 89
Das 1988 entdeckte Kuppelgrab von Huerta Montero (auch Uerta Montero oder Monumento Funerario de Huerta Montero genannt) liegt im Industriegebiet im Nordwesten von Almendralejo.
Bevölkerung Einwohner Almendralejo ist mit Einwohnern (Stand: ) die viertgrößte Stadt der Provinz Badajoz und die sechstgrößte der Extremadura.
87,8 % der Einwohner stammen gebürtig aus Spanien, 80,5 % aus der Extremadura, 79,6 % aus der Provinz Badajoz und 49,1 % aus Almendralejo. Das Bevölkerungswachstum beträgt 2,7 % (Durchschnitt 2001–2008).
Die Bevölkerung ist zu 52,3 % männlich und 47,7 % weiblich.
Entwicklung der Einwohnerzahl:Alterations to the municipalities in the Population Censuses since 1842. Instituto Nacional de Estadística
Nationalitäten Der Ausländeranteil ist seit der Jahrtausendwende stark angestiegen, von 0,7 % (2000) auf 11,9 % (2008). Es handelt sich dabei überwiegend um Rumänen (7,8 %) und Marokkaner (2,0 %).
Herkunft gemäß Staats-bürgerschaft(2008)Population by sex, municipalities and nationality. Instituto Nacional de Estadística gemäßGeburtsland(2008)Population by sex, municipalities and place of birth. Instituto Nacional de Estadística EU-Bürger 96,4 % 96,1 % Spanier 88,1 % 87,8 % Rumänen 7,8 % 7,6 % Portugiesen 0,3 % 0,3 % Afrikaner 2,2 % 2,3 % Marokkaner 2,0 % 2,1 % Nord- und Südamerikaner 1,1 % 1,2 % Brasilianer 0,3 % 0,3 % Kolumbianer 0,3 % 0,3 % Asiaten 0,2 % 0,2 %
Entwicklung des Ausländeranteils:
Sport Der aus Almendralejo stammende FC Extremadura spielte zwei Spielzeiten in der erstklassigen Primera División. Im Jahr 2010 wurde der Verein wegen finanzieller Probleme aufgelöst. Der Nachfolgeverein Extremadura UD war zwei Jahre lang in der zweiten Liga vertreten, aber im Jahre 2022 ebenfalls nach Insolvenz aufgelöst. Seit 2022 besteht mit dem CD Extremadura ein weiterer Nachfolgeverein.
Söhne und Töchter der Stadt
José de Espronceda (1808–1842), Dichter der Romantik Carolina Coronado (1820–1911), Dichterin und Salonnière Rafael Gordillio (* 1957), Fußballspieler Ito (* 1975), Fußballspieler Pablo Villalobos (* 1978), Langstreckenläufer
Literatur
Weblinks
Homepage der Stadtverwaltung (spanisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Extremadura