Fibrillation bezeichnet spontane Zuckungen einzelner Muskelfasern der Skelettmuskulatur. Diese Zuckungen sind für das menschliche Auge nicht sichtbar.

Bei manchen Erkrankungen können unkontrollierte kleine Muskelfaserzuckungen als Symptom auftreten. In der Kardiologie bezieht sich „Fibrillation“' auf rasche, ungleichmäßige und unsynchronisierte Muskelkontraktionen des Herzmuskels und ist dort ein medizinischer Fachausdruck aus der englischen Literatur, der im Deutschen weniger geläufig ist (atrial fibrillation – Vorhofflimmern, ventricular fibrillation – Kammerflimmern).Fibrillation. dict.cc

Abgrenzung

Faszikulation – kurze, unter der Haut sichtbare Muskelbündelzuckung ohne Bewegungeffekt Myoklonie – Muskelzuckung mit oder ohne Bewegungseffekt Tremor – regelmäßige hin- und hergehende Bewegung (Zittern) Dystonie – längerdauernde Muskelverkrampfung Myokymie – oberflächliche, örtlich begrenzte wellenartige Muskelkontraktion

Fasertechnik Im Kontext von Chemiefasern bezeichnet Fibrillation die Abspaltung fadenförmiger Faseranteile weitgehend parallel zur Längsachse der Faser.S. Picht: (PDF) In: Lenzinger Berichte, 78/98; abgerufen am 12. Juni 2009.

Einzelnachweise

Kategorie:Krankheitssymptom in der Neurologie Kategorie:Faserverbundtechnik Kategorie:Herz-Kreislauf-Physiologie Kategorie:Motorik