mini|hochkant=1.25| Die BKK mkk – meine Krankenkasse Körperschaft des öffentlichen Rechts (Eigenschreibweise meine krankenkasse, kurz mkk, vormals BKK VBU) ist eine deutsche Betriebskrankenkasse mit Sitz in Berlin. Die Krankenkasse hat ihren Ursprung in den Unternehmen Verkehrsbau Union, Babcock Borsig, Balcke-Dürr, Bogestra, Buna-Werke, Leipziger Volkszeitung und Standard Elektrik Lorenz.
Geschichte und Mitgliederentwicklung mini|hochkant|links|Logo bis 2023 Die Krankenkasse entstand nach der deutschen Wiedervereinigung als Betriebskrankenkasse für die Belegschaft der VBU Verkehrsbau Union GmbH und nahm offiziell am 1. Januar 1993 als BKK Verkehrsbau Union (kurz BKK VBU) die Arbeit auf. Den Beschluss, die BKK VBU betriebsbezogen (geschlossen) zu errichten, fällten im September 1992 rund 60 Prozent der Arbeitnehmer der VBU Verkehrsbau Union. Bei ihrer Errichtung zählte die Krankenkasse 533 Mitglieder, die von zwei Mitarbeiterinnen betreut wurden.Impressum der BKK mkk, abgerufen am 1. Februar 2024. Zum 1. Januar 1996 öffnete sich die Krankenkasse mit Aufhebung der Betriebsbindung für alle gesetzlich Versicherten.
Aus der kleinen BKK VBU wurde im Laufe der Zeit durch schrittweise Zusammenschlüsse von bisher 11 Betriebskrankenkassen eine der 25 größten Krankenkassen in Deutschland (Stand Ende 2023). Ihr gehören rund 550.000 Menschen an. Bereits in den 2010er Jahren änderte die BKK VBU ihren Namen im Online-Geschäft in meine Krankenkasse. Am 1. Januar 2024 erfolgte die Umbenennung in BKK mkk – meine Krankenkasse und es wurde ein neues Logo mit neuen Farben eingeführt.
Struktur Der Hauptsitz der BKK mkk, das ServiceCenter, befindet sich in Berlin, bis 10. Oktober 2025 im Ortsteil Berlin-Kreuzberg, ab 14. Oktober 2025 im Ortsteil Berlin-Prenzlauer Berg. Außerdem gibt es noch in Berlin-Buch und Berlin-Biesdorf je eine kleine Filiale.Schriftliche Info an die BKK-Mitglieder, 7. Oktober 2025. Insgesamt verfügt die Krankenkasse im Bundesgebiet über 30 Servicecenter, ausgenommen Saarland und Bremen (Stand 13. April 2026).
Beitragssätze und Finanzen Seit 2023 erhebt die BKK mkk einen Zusatzbeitrag von 1,8 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens. Zum 1. August 2024 erfolgte eine Erhöhung des Zusatzbeitrages auf 2,5 Prozent.Beiträge und Bemessungsgrenzen, abgerufen am 1. August 2024. Zum 1. Januar 2025 erfolgte eine Erhöhung des Zusatzbeitrages auf 3,5 Prozent.
Im Jahr 2022 betrug das Haushaltsvolumen 2069 Millionen Euro. Größter Ausgabenposten bei den Leistungsaufwendungen waren Kosten für die Krankenhausbehandlung in Höhe von 629 Millionen Euro.
Zusammenschlüsse 2000: BKK Heitkamp 2001: BKK Dresdner Druck und Verlagshaus (DD&V) 2009: Mitteldeutsche BKK 2012: BKK futur 2015: BKK Medicus 2016: BKK Demag Krauss-Maffei, BKK Schleswig-Holstein, BKK Basell 2017: Vereinigte BKK 2020: Brandenburgische BKK, TBK 2027: BKK Pfalz
Weblinks Website der BKK mkk
Einzelnachweise Die Verwaltungsräte beider Krankenkassen fassten am 6. Dezember 2019 die Beschlüsse zur Fusion mit der BKK VBU.
mkk Kategorie:Berliner Organisation (Gesundheitswesen) Kategorie:Unternehmensgründung 1993