mini|Gehackte Angosturarinde Als Angosturarinde bezeichnet man die getrocknete Rinde des Angosturabaums (Angostura trifoliata Syn.: Cusparia febrifuga ), die Verwendung in einigen Nachahmerprodukten des Angosturabitters findet.
Angosturarinde enthält unter anderem Alkaloide, ätherische Öle und Chinolinderivate. Sie wirkt ähnlich wie Chinarinde. Eine ähnliche Rinde liefert das Rautengewächs Esenbeckia febrifuga (brasilianische Angostura). Eine giftige Rinde, die als Verfälschung genutzt wird, besitzt die Gewöhnliche Brechnuss (falsche Angostura).
Literatur F. C. Schneider, Aug. Vogl: Commentar zur neuen österreichischen Pharmacopoe. Zweite Auflage, Erste Lieferung, Manz, 1874, S. 232 f. Gerhard Madaus: Lehrbuch der biologischen Heilmittel. Band 1, 1938, Olms, 1979, ISBN 3-487-05890-1 (Reprint), S. 534–537. Jonathan Pereira: The Elements of Materia Medica. Part II, 1840, S. 1204–1208. P. H. List, L. Hörhammer (Hrsg.): Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis. 4. Auflage, Vierter Band: Chemikalien und Drogen (CI–G), Springer, 1973, ISBN 978-3-642-80621-6 (Reprint), S. 391 ff, 834.
Weblinks
Angostura trifoliata (versch. Einträge) bei Henriette’s Herbal Homepage.
Einzelnachweise
Kategorie:Rindengewürz