Oegenbostel ist ein Ortsteil der Gemeinde Wedemark in der niedersächsischen Region Hannover.

Geographie Ortsgliederung Oegenbostel (Hauptort) Bestenbostel (Teilort) Ibsingen (Teilort)

Geschichte Erste urkundliche Erwähnung fand Oegenbostel 990 als „Aingaburstalde“.

Im Teilort Bestenbostel ist der Adelshof derer „von Bestenbostel“ heute noch zu sehen. Im Teilort Ibsingen steht die 750 Jahre alte Linde, in deren Höhlung sich im Jahr 1812 ein Brelinger Schneider versteckt haben soll, um der Musterung durch napoleonische Soldaten zu entgehen. Am Hang des Brelinger Berges zwischen Ibsingen und Oegenbostel liegt das „Heidehaus Finkenslag“ des 1961 verstorbenen Lehrers und Heimatdichters Gustav Kohne.

Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen, die am 1. März 1974 stattfand, wurde die zuvor selbständige Gemeinde Oegenbostel in die neue Gemeinde Wedemark eingegliedert.

Politik Ortsrat Der Ortsrat verantwortet die Ortsteile Bennemühlen, Berkhof (mit Plumhof und Sprockhof) und Oegenbostel (mit Bestenbostel und Ibsingen) gemeinsam und besteht aus sieben Ratsmitgliedern der folgenden Parteien: WGW: 4 Sitze CDU: 3 Sitze (Stand: Kommunalwahl 12. September 2021)

Ortsbürgermeister Der Ortsbürgermeister ist Dirk Görries (WGW). Sein Stellvertreter ist Martin Becker (CDU).

Wappen Der Entwurf des Kommunalwappens von Oegenbostel stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der zahlreiche Wappen in der Region Hannover erschaffen hat. Die Genehmigung des Wappens wurde durch den Regierungspräsidenten in Lüneburg am 27. August 1964 erteilt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Weblinks

Website der Gemeinde Wedemark

Einzelnachweise

Kategorie:Ortsteil von Wedemark Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Region Hannover) Kategorie:Ersterwähnung 990 Kategorie:Gemeindeauflösung 1974