mini|Constantin Seibt auf der re:publica 2014 Constantin Seibt (bürgerlich: Herbert Werner Constantin Seibt; * 20. Februar 1966 in Frankfurt am MainConstantin Seibt. In: theodor-schmid-verlag.ch, abgerufen am 2. Mai 2011) ist ein Schweizer Journalist und Autor.

Leben Seibt wurde 1966 in Frankfurt am Main als Sohn deutscher Eltern geboren. Als er zwei Jahre alt war, siedelte die Familie in die Schweiz um. Später nahm Seibt die schweizerische Staatsbürgerschaft an. Seibt wuchs in Bassersdorf auf und besuchte die Kantonsschule Rychenberg in Winterthur. Es folgte ein Germanistikstudium an der Universität Zürich, das er abbrach. Bei den Parlamentswahlen 1999Wahlergebnis Nationalratswahlen 1999. In: admin.ch, abgerufen am 31. Dezember 2011 und 2003Wahlergebnis Nationalratswahlen 2003. In: admin.ch, abgerufen am 31. Dezember 2011 kandidierte Seibt auf der Alternativen Liste für den Nationalrat, wurde aber nicht gewählt.

Seibt ist Vater einer Tochter (* 2009) Roger Schawinski im Gespräch mit Constantin Seibt. In: Radio 1 vom 6. Mai 2012 (MP3; 51,20 MB) und eines weiteren Kindes. Er lebt in Zürich.Constantin Seibt: Bekenntnisse eines deutschen Secondo. In: Tages-Anzeiger vom 10. Februar 2010

Journalismus Seibt war Redaktor und Kolumnist bei der Unizeitung Zürcher StudentIn, veröffentlichte einen Krimi und arbeitete als freier Journalist, so für die Werbewoche und mit seiner Very-Short-Story-Kolumne für das Basler Magazin. Auch schrieb er eine Literaturfälschungskolumne im NZZ Folio.Kolumnisten: , kurze biografische Angaben mit Foto. In: Nacht der Kolumnisten, 2005.

Von 1997 bis 2005 war Seibt Redaktor für Politik und Wirtschaft und Kolumnist bei der WOZ Die Wochenzeitung. Zu Beginn schrieb er dort hauptsächlich Kolumnen wie die «Familie Monster» sowie Artikel für den Kulturteil. Grosse Beachtung fanden seine Artikel über den als Toywar bekannten Rechtsstreit um Domainnamen. Ab 2001 zählte er zur Inlandredaktion, wo er eine zunehmend wichtige Rolle innehatte. Zwischen September 2004 und Dezember 2005 schrieb er regelmässig Kolumnen für die Weltwoche.https://web.archive.org/web/20140605051212/http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2006-01/artikel-2006-01-editorial.html

Im Januar 2006 wechselte er zum Tages-Anzeiger. Eines seiner ersten Themen beim Tages-Anzeiger als Reporter war die gerichtliche Aufarbeitung des Swissair-Grounding. Die gesammelten Artikel dazu wurden 2007 in Buchform als «Der Swissair-Prozess» veröffentlicht. Seibts zumeist wirtschaftspolitischen Kommentare und Analysen schlugen regelmässig hohe Wellen in den Online-Kommentarspalten, so etwa seine im August 2011 verfasste Analyse «Der rechte Abschied von der Politik», wo Seibt die Kapitalismus-Kritik des Konservativen Charles Moore rezipierte.

Von Mai 2012 bis Juli 2014 schrieb Seibt für seinen Blog namens Deadline auf tagesanzeiger.ch/Newsnet zum Thema «Journalismus im 21. Jahrhundert».Constantin Seibt bloggt für Newsnet. In: Tages-Anzeiger/Newsnet. 2. Mai 2012.Blog Deadline auf tagesanzeiger.ch/Newsnet Einige der Artikel sind im November 2013 unter dem Titel Deadline – Wie man besser schreibt in Buchform erschienen.

Ende 2016 verliess Seibt den Tages-Anzeiger, um künftig, u. a. mit Christof Moser (Journalist) von der Schweiz am Sonntag, der seine Stelle als Bundeshausredaktor ebenfalls aufgab,Kaspar Surber: Die grosse Wette auf den Journalismus. In: WOZ Die Wochenzeitung. 6. Oktober 2016. für das eigene Start-up Republik tätig zu sein.Edith Hollenstein: Constantin Seibt verlässt den Tagi. In: persoenlich.com. 6. Oktober 2016. Am 13. Mai 2017 wurde die Crowdfunding-Kampagne für die Teilfinanzierung des Medien-Projekts «Project R» lanciert und schlug gemäss Schweizer Kampagnen-Experten innerhalb von 24 Stunden alle vorher in der Schweiz gekannten Crowdfunding-Rekorde, sodass die Republik noch am selben Tag offiziell gegründet werden konnte. Das Online-Magazin Republik wurde im Jahr 2018 lanciert.

Preise 2007: Journalist des Jahres, Fachzeitschrift Schweizer Journalist. 2008: Zürcher Journalistenpreis in der Kategorie «Zeitung» für die Reportagen zum Swissair-Prozess. Drei Arbeiten und ein Gesamtwerk ausgezeichnet. In: Zürcher Journalistenpreis, abgerufen am 31. Dezember 2011 2012: Reporter des Jahres, Fachzeitschrift Schweizer Journalist. 2013: Kolumnist des Jahres, Fachzeitschrift Schweizer Journalist. 2016: Reporter des Jahres, Fachzeitschrift Schweizer Journalist.Daniel Ryser wird «Journalist des Jahres» 29. November 2016

Werke mit Michael Spittler: Das Un-Glück. Ein Schlüsselroman. Paranoia City Verlag, Zürich 1991, ISBN 3-90-752209-5. mit Carmen Berchtold, Jürg Fischer: Das Buch Monster. 100 Fälle aus der Praxis der Familie Monster. WOZ, Zürich 1997, ISBN 3-906236-02-1 (Kolumnen aus der WOZ). hrsg. mit Jürg Fischer: Der junge Schweizer Rabe (= Der Rabe. Nummer 54). Haffmans Verlag, Zürich 1998. Bad News. Theodor-Schmid-Verlag, Zürich 1998, ISBN 3-90-656600-5 (Leseprobe). Der Swissair-Prozess. Echtzeit, Basel 2007, ISBN 978-3-905800-04-3. „Zeitverschwendung war für mich immer die grösste Quelle von Glück“. In: Ursula von Arx: Ein gutes Leben. 20 Begegnungen mit dem Glück. Kein & Aber, Zürich 2010, ISBN 978-3-0369-5563-6, S. 145–156. Die Weltrevolution der Manager. In: Martin Heller, Gesa Schneider: Wir Manager! Alles im Griff? NZZ Libro, Zürich 2010, ISBN 978-3-03823-668-9. Constantin, Alexander und Peter Seibt: Familienbande: Literaturfälschungen – Managementkolumnen – Fussballgeschichten. Stämpfli, Bern 2012, ISBN 978-3-7272-1292-5.Thomas Wyss: Wenn die Söhne mit dem Vater … Interview in: Tages-Anzeiger. Aktualisiert am 31. Mai 2012, abgerufen am 11. Juli 2012.Constantin Seibt: Eigenwerbung – hier im Selbstversuch. In Tages-Anzeiger online/Newsnet. 25. Mai 2012, abgerufen am 11. Juli 2012. Deadline – Wie man besser schreibt. Kein & Aber, Zürich 2013, ISBN 978-3-0369-5685-5.

Weblinks

Artikel von Constantin Seibt (Auswahl) im Tages-Anzeiger Blog Deadline auf tagesanzeiger.ch/Newsnet Sendung Doppelpunkt. Roger Schawinski im Gespräch mit Constantin Seibt. In: Radio 1 vom 6. Mai 2012 (MP3; 51,20 MB) Eigenportrait in republik.ch

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