Sans Soleil – Unsichtbare Sonne () ist ein französischer Essayfilm aus dem Jahr 1983 von Chris Marker. Der Titel bezieht sich auf den gleichnamigen Liederzyklus von Modest Mussorgski. Sans Soleil ist eine Meditation über die Natur menschlicher Erinnerung. 2003 wurde er von der Bundeszentrale für politische Bildung in den Filmkanon aufgenommen.Ralph Eue: Sans Soleil – Unsichtbare Sonne. In: Der Filmkanon. 21. April 2010. Abgerufen am 23. August 2014.
Inhalt Bei dem Film handelt es sich um eine reiche Vermischung von Gedanken, Bildern und Szenen vor allem aus Japan und Guinea-Bissau. Andere Szenen wurden in Paris und San Francisco gedreht. Eine Erzählerin liest fiktive Briefe des erfundenen Kameramannes Sandor Krasna, der darin auch seine Erlebnisse auf Reisen beschreibt. Der Wechsel von Themen und Orten ist frei fließend. Im Film wird über die Schönheiten der Natur referiert und sie gezeigt, gleichzeitig auch ihre Bedrohung durch die Zivilisation beleuchtet.
Rezeption Jochen Brunow bezeichnete den Film im Metzler Filmlexikon als einen
Das Lexikon des internationalen Films bewertet den Film als
Hans-Christoph Blumenberg schreibt in Der Zeit
In der Süddeutschen Zeitung schreibt Fritz Göttler in einem Nachruf auf Chris Marker zu dem Film
Auszeichnungen Sans Soleil erhielt eine „Besondere Erwähnung“ bei den OCIC-Awards der Berlinale 1983. Das British Film Institute verlieh Chris Marker im selben Jahr die Sutherland Trophy.
Literatur Chris Marker: Sans Soleil. (Text der französischen Originalfassung.) In: Trafic – Revue de cinéma, No. 6, Printemps 1993, ISBN 2-86744-346-6. Sans Soleil. Unsichtbare Sonne. (Deutsche Übersetzung von Elmar Tophoven.) Herausgeber: FifiGe/AG Kino, Hamburg 1983.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1983 Kategorie:Französischer Film Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Experimentalfilm