Dietges ist einer von elf Ortsteilen der Marktgemeinde Hilders im osthessischen Landkreis Fulda.

Geographische Lage Biosphärenreservat der hessischen Rhön.

Dietges liegt im Biosphärenreservat der hessischen Rhön, nordöstlich des Weiherbergs (786 m). Es liegt an der Bundesstraße 458 zwischen Grabenhöfchen im Westen und Brand im Osten.

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung sind:: Enzianhütte Gutte Oberbranda

Geschichte Ortsgeschichte Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Batten erfolgte im Jahr 1165. Weitere Erwähnungen sind: Im Jahr 1337 wurde das Dorf vom Kloster Fulda an die von Buttlar versetzt. Im Jahr 1656, die Ruinen einer Kapelle

Hessische Gebietsreform (1970–1977) Zum 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Dietges im Zuge der Gebietsreform auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Hilders eingemeindet. Wie für alle nach Hilders eingegliederten Gemeinden wurde auch für Dietges ein Ortsbezirk gebildet.

Verwaltungsgeschichte im Überblick Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan. denen Batten angehört(e):

vor 1803: Heiliges Römisches Reich, Hochstift Fulda, Amt Bieberstein 1803–1806: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Fürstentum Fulda, Amt Bieberstein 1806–1810: Kaiserreich Frankreich,Infolge der Napoleonischen Kriege. Fürstentum Fulda (Militärverwaltung) 1810–1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Disrrikt Bieberstein 1814–1816: Königreich Bayern, Amt Bieberstein 1817–1837: Königreich Bayern,Infolge der Beschlüsse des Wiener Kongresses. Untermainkreis, Landgerichtsbezirk Hilder 1838–1861: Königreich Bayern, Regierung Unterfranken und Aschaffenburg, Landgerichtsbezirk Hilders 1862–1866: Königreich Bayern, Regierungsbezirk Unterfranken, Bezirksamt GersfeldTrennung zwischen Justiz (Landgericht Weyhers) und Verwaltung. ab 1867: Norddeutscher Bund, Königreich Preußen,Infolge des Deutschen Krieges. Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gersfeld ab 1871: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gersfeld ab 1918: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gersfeld ab 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Kurhessen, Landkreis Fulda ab 1945: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda, Gemeinde Hilders

Bevölkerung Einwohnerstruktur 2011 Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Dietges 105 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 15 Einwohner unter 18 Jahren, 39 waren zwischen 18 und 49, 21 zwischen 50 und 64 und 27 Einwohner waren älter. Die Einwohner lebten in 48 Haushalten. Davon waren 15 Singlehaushalte, 15 Paare ohne Kinder und 15 Paare mit Kindern, sowie 3 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 15 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 30 Haushaltungen leben keine Senioren.

Einwohnerentwicklung 1812: 10 Feuerstellen, 72 Seelen

Historische Religionszugehörigkeit • 1885: 145 katholische (= 99,32 %), ein jüdischer (= 0,68 %) Einwohner • 1961: 6 evangelische (= 4,20 %), 137 katholische (= 95,80 %) Einwohner

Politik Für Dietges besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Dietges) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus drei Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 67,03 %. Alle Kandidaten gehörten der Bürgerliste Dietges an. Der Ortsbeirat wählte Lucas Schiebelhut zum Ortsvorsteher.

Bauwerke Barocke Katholische Kirche St. Antonius von Padua aus dem Jahre 1782.

Literatur Michael Mott: Die Rhön und der heilige Antonius (Dietges). In: Fuldaer Zeitung, 12. Juni 1985, S. 16.

Anmerkungen und Einzelnachweise Anmerkungen

Einzelnachweise

Weblinks

Die Ortsteile im Internetauftritt der Marktgemeinde Hilders

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