Rudolf Martin Bock (* 21. Mai 1927 in Mannheim; † 9. April 2024 in DarmstadtTraueranzeige in der FAZ vom 13. April 2024, abgerufen am 13. April 2024) war ein deutscher Experimentalphysiker, der sich insbesondere mit Kernphysik und Schwerionenphysik beschäftigte.

Leben Bock studierte Physik an der Universität Heidelberg, wo er 1958 mit einer von Walther Bothe betreuten Dissertation am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung promovierte. Danach war er am Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg und ab 1967 Professor an der Universität Marburg. 1970 war er Gründungsmitglied der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt (und war einer von deren Direktoren) und forschte am Schwerionenbeschleuniger der GSI. 1995 emeritierte er, arbeitete aber weiter in dem von ihm initiierten Forschungsprogramm zur Trägheits-Kernfusion mittels Schwerionenbeschleunigern.

Seit 1979 war er „Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied“ des Max-Planck-Instituts für Kernphysik, 2000 wurde er Ehrendoktor der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. 2011 wurde er zum Mitglied der Academia Europaea gewählt.

Schriften

Weblinks

GSI: GSI gratuliert Herrn Professor Rudolf Bock zum 75. Geburtstag. In: GSI-Kurier, 22 - 2002, abgerufen am 12. Mai 2009 Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt: Fachbereich Physik vergibt Ehrendoktorwürde. Pressemeldung vom 27. Juni 2000, abgerufen am 12. Mai 2009

Einzelnachweise

Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Kernphysiker Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg) Kategorie:Mitglied der Academia Europaea Kategorie:Ehrendoktor der Goethe-Universität Frankfurt am Main Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1927 Kategorie:Gestorben 2024 Kategorie:Mann Kategorie:Person (GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung)