Die Liste enthält die Bahnhöfe im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.
Geografische und topografische Lage Zum Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gehören Teile von Altmühlfranken und dem Fränkischen Seenland. Das obere Altmühltal mit seinen Seitentälern und das Fränkische Seenland teilt sich der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit den Landkreisen Ansbach und Roth. Das Gebiet liegt im Süden des bayerischen Regierungsbezirks Mittelfranken. Die Topografie weist weitere Talabschnitte (Altmühl-, Rezattal) auf und hat auch Mittelgebirgscharakter (Mönchswald, Hahnenkamm und Jura). Die Bahntrassen südlich von Ansbach sowie südlich von Treuchtlingen weisen erhebliche Steigungen auf, für die Rampen, Durchbrüche, Brücken oder Tunnel angelegt wurden.
Bahnhöfe und Haltepunkte Abschnitt Muhr am See–Treuchtlingen Bahnhof Bild Beschreibung Muhr am Seemini|links|Haltepunkt Muhr am See Haltepunkt (ehemals Bahnhof) an der Strecke Treuchtlingen–Würzburg Bis 1976 hieß der Ort noch Altenmuhr, so auch der Name des erst 1867 eröffneten Bahnhofs. Zwei durchgehende Hauptgleise (frühere Gleise teilweise abgebaut) Preisklasse 6, RL100-Kürzel: NMS, Strecke(n): 5321 Treuchtlingen–Würzburg Hbf (km 29,63), Betriebsstellenart: Haltestelle Gunzenhausenmini|links|Bahnhof Gunzenhausen Trennungsbahnhof für die Strecken Treuchtlingen–Würzburg und Nördlingen–Pleinfeld Eröffnung 1. Oktober 1849 Drei durchgehende Hauptgleise, zwei Überholgleise und Nebengleise (frühere Gleise teilweise abgebaut) Ehemalige Bahnbetriebswerks-Außenstelle Personen- und Güterbedienung Preisklasse 4, RL100-Kürzel: NPLF, Strecke(n): 5320 Treuchtlingen–Nürnberg Hbf (km 18,13) 5330 Nördlingen–Pleinfeld (km 56,30), Betriebsstellenart: Bahnhof Windsfeld-Dittenheimmini|links|Betriebsbahnhof Windsfeld-Dittenheim Betriebsbahnhof an der Strecke Treuchtlingen–Würzburg, ehemals Personen- und Güterverkehr (Verladebahnhof Bundeswehr), wird von Gunzenhausen ferngesteuert Eröffnung 2. Oktober 1869, Bedienung im Personenverkehr endete 1978, die im Güterverkehr 2004 Zwei durchgehende Hauptgleise und ein Überholgleis (frühere Gleise teilweise abgebaut) ehem. große zweigleisige Rampe (eine Kopf- und eine Kopf-/Seitenladerampe) Zur Verladung von Panzern für Militärtarsporte aus der etwa zehn Kilometer entfernten Hahnenkamm-Kaserne (geschlossen am 31. März 2004) bei Heidenheim Preisklasse -, RL100-Kürzel: NWD, Strecke(n): 5321 Treuchtlingen–Würzburg Hbf (km 15,18), Betriebsstellenart: - Ehlheimmini|links|Ehemaliger Haltepunkt Ehlheim Stillgelegter Haltepunkt an der Strecke Treuchtlingen–Würzburg Eröffnung 1869, aufgelöst 1978 Zwei durchgehende Hauptgleise Preisklasse -, RL100-Kürzel: -, Strecke(n): 5321 Treuchtlingen–Würzburg Hbf (km 11,34), Betriebsstellenart: - Markt Berolzheimmini|links|Ehemaliger Bahnhof Markt Berolzheim Stillgelegter Bahnhof an der Strecke Treuchtlingen–Würzburg Eröffnung 2. Oktober 1869, Personenverkehr endete 1978, Güterverkehr 1993, Bahnhof aufgelöst 1993 Zwei durchgehende Hauptgleise (frühere Gleise teilweise abgebaut) Preisklasse -, RL100-Kürzel: NMZ, Strecke(n): 5321 Treuchtlingen–Würzburg Hbf (km 8,03), Betriebsstellenart: Ausweichanschlussstelle Wettelsheimmini|links|Ehemaliger Bahnhof Wettelsheim Stillgelegter Bahnhof an der Strecke Treuchtlingen–Würzburg Eröffnung 2. Oktober 1869, Einstellung des Personenverkehrs 1978, Bahnhof aufgelöst 1993 Zwei durchgehende Hauptgleise (frühere Gleise teilweise abgebaut) Preisklasse -, RL100-Kürzel: NWET, Strecke(n): 5321 Treuchtlingen–Würzburg Hbf (km 3,96), Betriebsstellenart: Anschluss Treuchtlingenmini|links|Bahnhof Treuchtlingen Trennungsbahnhof für die Strecken Treuchtlingen–Würzburg, München–Treuchtlingen, Donauwörth–Treuchtlingen und Treuchtlingen–Nürnberg Eröffnung 2. Oktober 1869 Vier durchgehende Hauptgleise, 16 Überholgleise sowie Nebengleise (frühere Gleise teilweise abgebaut) ehemaliges Bahnbetriebswerk zukünftiger Hinterstellbahnhof für Ingolstadt Preisklasse 3, RL100-Kürzel: MTL, Strecke(n): 5310 Donauwörth–Treuchtlingen (km 34,55), 5320 Treuchtlingen–Nürnberg (km 0,0), 5321 Treuchtlingen–Würzburg (km 0,0), 5501 München–Treuchtlingen (km 136,77), Betriebsstellenart: Bahnhof
Abschnitt Cronheim–Gunzenhausen–Pleinfeld Bahnhof Bild BeschreibungCronheimmini|links|Bahnhof Cronheim Bahnhof an der Strecke Nördlingen–Pleinfeld Eröffnung 1849 Ein durchgehendes Hauptgleis (frühere Gleise teilweise abgebaut) Preisklasse -, RL100-Kürzel: MCRO, Strecke(n): 5330 Nördlingen–Pleinfeld (km 31,55), Betriebsstellenart: -Unterwurmbach Haltepunkt an der Strecke Nördlingen–Pleinfeld Eröffnung 2024Gunzenhausen siehe obenLanglaumini|links|Bahnhof Langlau Bahnhof (zwischenzeitlich Haltepunkt) an der Strecke Nördlingen–Pleinfeld Eröffnung 1865, Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz Seit 2024 wieder zweigleisiger Kreuzungsbahnhof, zuvor ein durchgehendes Hauptgleis (Nebengleis zum ehemaligen Munitionsdepot sowie frühere Kreuzungsmöglichkeit abgebaut) Preisklasse 7, RL100-Kürzel: NLGU, Strecke(n): 5330 Nördlingen–Pleinfeld (km 47,27), Betriebsstellenart: HaltestelleRamsbergmini|links|Haltepunkt Ramsberg Haltepunkt an der Strecke Nördlingen–Pleinfeld Eröffnung 1888 Ein durchgehendes Hauptgleis Preisklasse 7, RL100-Kürzel: NRAB, Strecke(n): 5330 Nördlingen–Pleinfeld (km 52,25), Betriebsstellenart: HaltestellePleinfeldmini|links|Bahnhof Pleinfeld Trennungsbahnhof für die Strecken Treuchtlingen–Nürnberg und Nördlingen–Pleinfeld Eröffnung 1. Oktober 1849 Drei durchgehende Hauptgleise, zwei Überholgleise und Nebengleise (frühere Gleise teilweise abgebaut) Preisklasse 4, RL100-Kürzel: NPLF, Strecke(n): 5320 Treuchtlingen–Nürnberg Hbf (km 18,13), 5330 Nördlingen–Pleinfeld (km 56,30), Betriebsstellenart: Bahnhof
Abschnitt Pleinfeld–Gundelsheim Bahnhof Bild BeschreibungPleinfeld siehe obenEllingenmini|links|Haltepunkt Ellingen Haltepunkt (ehemals Bahnhof) an der Strecke Treuchtlingen–Nürnberg Eröffnung 2. Oktober 1869 Zwei durchgehende Hauptgleise (frühere Nebengleise abgebaut) Preisklasse 5, RL100-Kürzel: NEL, Strecke(n): 5320 Treuchtlingen–Nürnberg Hbf (km 13,11), Betriebsstellenart: HaltestelleWeißenburgmini|links|Bahnhof Weißenburg i.Bay. Bahnhof an der Strecke Treuchtlingen–Nürnberg Eröffnung 2. Oktober 1869 Zwei durchgehende Hauptgleise, ein Überholgleis (frühere Nebengleise teilweise abgebaut) Preisklasse 5, RL100-Kürzel: NWG, Strecke(n): 5320 Treuchtlingen–Nürnberg Hbf (km 13,11), Betriebsstellenart: BahnhofGrönhartmini|links|Ehemaliger Standort des Bahnhofes Grönhart Stillgelegter Bahnhof an der Strecke Treuchtlingen–Nürnberg Eröffnung 1869, Auflösung: 1. Juni 1975 Zwei durchgehende Hauptgleise Unterwerk Grönhart während der Elektrifizierung der Strecke 1933 und 1935 errichtet Preisklasse -, RL100-Kürzel: NGT/INGT, Strecke(n): 5320 Treuchtlingen–Nürnberg Hbf (km 3,85), Betriebsstellenart: Haltestelle und UnterwerkTreuchtlingen siehe obenMöhrenmini|links|Ehemaliger Bahnhof Möhren Stillgelegter Bahnhof an der Strecke Donauwörth–Treuchtlingen Eröffnung 1906 Zwei durchgehende Hauptgleise (frühere Gleise teilweise abgebaut) Preisklasse -, RL100-Kürzel: -, Strecke(n): -, Betriebsstellenart: -Gundelsheim Stillgelegter Haltepunkt an der Strecke Donauwörth–Treuchtlingen Eröffnung 1906 Zwei durchgehende Hauptgleise Preisklasse -, RL100-Kürzel: -, Strecke(n):-, Betriebsstellenart: -
Abschnitt Treuchtlingen–Solnhofen Bahnhof Bild BeschreibungTreuchtlingen siehe obenPappenheimmini|links|Haltepunkt Pappenheim Haltepunkt (ehemals Bahnhof) an der Strecke München–Treuchtlingen Eröffnung 12. April 1870 Zwei durchgehende Hauptgleise (frühere Gleise teilweise abgebaut) Stationssteckbrief der BEG: Link Preisklasse 6, RL100-Kürzel: MPP, Strecke(n): 5501 München Hbf–Treuchtlingen (km 130,34), Betriebsstellenart: HaltestelleSolnhofenmini|links|Bahnhof Solnhofen Bahnhof an der Strecke München–Treuchtlingen Eröffnung 12. April 1870 Zwei durchgehende Hauptgleise und ein Überholgleis (frühere Gleise teilweise abgebaut) Stationssteckbrief der BEG: Link Preisklasse 6, RL100-Kürzel: MSO, Strecke(n): 5501 München Hbf–Treuchtlingen (km 125,15), Betriebsstellenart: Bahnhof
Literatur Eisenbahnkreuz Treuchtlingen. Bufe-Fachbuch-Verlag. Egglham 1987, ISBN 3-922138-35-7. Markt Berolzheim aus Vergangenheit und Gegenwart. Wiedfeld & Mehl Verlag. Ansbach 1998. Eisenbahnen im Altmühltal. Verlag Kenning. 1989, ISBN 3-9800952-7-4. Unterlagen zu den Bahnhöfen in der Einordnung: Bahnrelikte.net Unterpunkte Betriebsstellen, Stand 05/2015
Weblinks
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